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Länger eigenständig, besser bei Kräften: Was Reha bei Senioren bewirken kann!

Kommentar schreiben Dienstag, 30. April 2019

Mit der steigenden Anzahl an Lebensjahren nehmen auch körperliche Einschränkungen und „Zipperlein“ zu, und viele Senioren haben mit größeren gesundheitlichen Beschwerden zu kämpfen. Vielleicht besteht schon länger eine chronische Krankheit, und dann kommt noch ein schweres akutes Ereignis dazu, etwa ein Herzinfarkt oder Schlaganfall oder auch ein Knochenbruch aufgrund eines Sturzes. Damit wächst die Sorge, schon bald nicht mehr das gewohnte, unabhängige und eigenständige Leben führen zu können oder gar zum Pflegefall zu werden. Die Vorstellung, irgendwann die gewohnte häusliche Umgebung verlassen zu müssen und ständig auf die Hilfe anderer angewiesen zu sein, ist beängstigend.

 

Möglichst lange möglichst fit und gesund zu bleiben, dazu können geeignete und den jeweiligen Erkrankungen und Beschwerden angepasste Rehabilitationsmaßnahmen beitragen. Während eine Reha bei berufstätigen Menschen vor allem dazu führen soll, dass sie wieder voll leistungsfähig werden und zurück in ihren Beruf können, zielt die Reha für Ältere vor allem darauf ab, Pflegebedürftigkeit zu verhindern oder zumindest zu reduzieren – und im besten Fall ein autonomes Leben in den eigenen vier Wänden noch für längere Zeit zu ermöglichen.

 

Was versteht man unter einer Reha – Welche medizinischen Erkrankungen werden behandelt?

 

Reha – das ist die gebräuchliche Kurzform von „Rehabilitation“, und dieser Begriff bedeutet so viel wie „Wiederherstellung" oder auch „Genesung“. Laut Bundesgesundheitsministerium sind unter Rehabilitationsleistungen „alle medizinischen Leistungen zu verstehen, die der Abwendung, Beseitigung, Minderung oder dem Ausgleich einer Behinderung oder Pflegebedürftigkeit, der Verhütung ihrer Verschlimmerung oder Milderung ihrer Folgen dienen.“  1

 

Eine Reha kann erforderlich werden z.B. bei neurologischen Erkrankungen wie einem Schlaganfall, nach unfallbedingten Verletzungen (Knochenbrüchen) und orthopädischen Eingriffen (z.B. Einsatz eines neuen Hüftgelenks), bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z.B. Herzinfarkt) oder nach einer Krebsbehandlung. Auch Menschen mit chronischen Krankheiten wie COPD, Fettleibigkeit und Diabetes wird häufig eine Reha verordnet. Auch seelische und geistige Störungen oder Erkrankungen lassen sich durch geeignete Reha-Maßnahmen häufig deutlich bessern oder sogar heilen. Bei Menschen ab ca. 75 Jahren mit mehr als einer schweren Erkrankung handelt es sich meist um eine sogenannte geriatrische Rehabilitation.

 

Ausmaß und Ziele der Reha werden vorab festgelegt - Während der Rehabilitation hat der Patient meist reichlich zu tun!

 

In der Regel entscheidet der behandelnde Arzt (in der ambulanten Praxis oder im Krankenhaus) zusammen mit dem Patienten, ggf. auch unter Einbeziehung der Angehörigen, ob eine Reha notwendig und sinnvoll ist. Das hängt im Allgemeinen davon ab, wie stark der Gesundheitszustand die körperlichen und geistigen Funktionen sowie die Alltagsaktivitäten einschränkt. Wird eine Reha befürwortet, legen Arzt und Patient die Ziele der Rehabilitation fest. Meist bestehen diese darin, die Folgen eines Unfalls oder einer Krankheit besser zu bewältigen und eine Verschlechterung des Zustands, eine Arbeitsunfähigkeit, Frühverrentung oder gar die dauerhafte Pflegebedürftigkeit zu verhindern.

 

Reha-Maßnahmen sollen Kraft, Beweglichkeit und Ausdauer wiederherstellen und dauerhaft verbessern; manchmal müssen auch grundlegende Dinge neu erlernt werden, etwa die Fähigkeiten, sich anzuziehen, zu essen, zu waschen und die allgemeinen Alltagstätigkeiten durchführen zu können. Außerdem gehört zu den Reha-Zielen oft auch, dass der Patient auf psychischer Ebene lernt, mit einer Krankheit umzugehen und ihre Folgen angemessen zu bewältigen.

 

Während der Rehabilitation hat der Patient meist reichlich zu tun. Er erhält alle Therapien, die er für die Erreichung der gesetzten Ziele braucht, also medizinische, physikalische und ggf. auch psychosoziale, (neuro-)psychologische und psychiatrische Maßnahmen. Darin enthalten sind etwa Physio- und physikalische Therapie, Gymnastik und Sport, Ergotherapie, Logopädie und Psychotherapie. Auch mit medizinischen Hilfsmitteln wie Gehhilfen, Rollstühlen und Korsetts werden Reha-Patienten versorgt und vertraut gemacht. Ergänzende Maßnahmen wie Mal- oder Musiktherapie und Sport (z.B. Gymnastik, Yoga, Laufen oder Schwimmen) sind ebenfalls Teil der Reha – ebenso wie die Bemühung, den Patienten Schritt für Schritt wieder in seinen normalen Alltag zurückzuführen und ggf. auch seinen Wohnraum den veränderten Gegebenheiten anzupassen.

 

Bleiben etwa bestimmte Einschränkungen zurück, kann es nötig werden, die Wohnung barrierefrei umzubauen. In der Reha können erste Maßnahmen in dieser Richtung erwogen und ggf. bereits entsprechende Anträge gestellt werden. 

 

In vielen Fällen werden die Angehörigen mit in die Behandlung einbezogen. Während der Reha machen die Therapeuten sie mit den Behinderungen und Hilfsmitteln wie einem Rollstuhl oder Rollator vertraut, auch nötige psychologische Ratschläge oder Beistand  können Ehepartner, Kinder oder andere Verwandte der Patienten bei Bedarf vom Reha-Team erhalten.

 

Ambulant, stationär oder mobil – Welche Formen der Rehabilitation gibt es?

 

Bei einer Rehabilitation gibt es verschiedene Formen. Bevor die eigentliche Reha beginnt, wird – vor allem bei neurologischen Erkrankungen – oft schon während der Behandlung im Krankenhaus mit bestimmten Maßnahmen der Frührehabilitation begonnen. Anschließend startet der Patient dann in seine ambulante, mobile oder stationäre Reha-Phase.

 

Ambulante Reha: abends wieder zu Hause

Viele Reha-Programme lassen sich problemlos ambulant durchführen – abhängig natürlich von der Erkrankung oder der vorausgegangenen OP, deren Schweregrad und den individuellen Anforderungen und Umständen. Die Grundvoraussetzung ist, dass die Reha-Einrichtung, in der die Maßnahmen erfolgen, für den Patienten von zuhause aus gut erreichbar ist. Das Programm umfasst in der Regel zwischen vier und sechs Stunden täglich, meist über ca. drei Woche hinweg. In die ambulante Reha gehen am häufigsten Patienten mit Gelenk-, Rücken- sowie Herz-Kreislauf- und Gefäßerkrankungen.

 

Mobile Reha - Krankengymnastik im Wohnzimmer

Bei der mobilen Rehabilitation wird der Patient regelmäßig von allen Mitarbeitern eines Reha-Teams zuhause besucht. Ärzte, Physio- und Ergotherapeuten, Reha-Pflegekräfte, Logopäden oder auch Sozialberater arbeiten hier Hand in Hand und binden häufig auch die Angehörigen eng ein. So übt der Patient z.B. den Umgang mit Gehhilfen, mit dem Rollstuhl und alle Bewegungen und Tätigkeiten, die der Alltag erforderlich macht.

 

Das Reha-Team kann dabei nicht nur die notwendigen Therapien durchführen, sondern auch helfen, die häusliche Umgebung so anzupassen, dass perspektivisch ein selbstständiges Leben zu Hause möglich ist. Die mobile Reha gilt als besonders praxisnah und wird von Experten sehr positiv bewertet. Die Krankenkasse stimmt dieser Form jedoch meist nur dann zu, wenn andere Formen der Reha nicht sinnvoll sind, etwa weil der Patient auf sein häusliches Umfeld angewiesen ist.

 

Stationäre Reha – die Rundum-Betreuung

In einer spezialisierten Einrichtung wie einer Reha-Klinik oder dem Reha-Bereich eines Senioren- und Pflegeheims finden viele der klassischen Anschlussheilbehandlungen nach Unfällen oder Akuterkrankungen, aber auch Maßnahmen bei chronischen Erkrankungen statt. Auch hier dauert die Reha meist ca. drei bis vier Wochen. Vor allem bei betagten und schwer eingeschränkten Patienten wird häufig von hier aus entschieden, wie es nach der Reha weitergeht, also ob der Patient noch einmal nach Hause zurück kann oder ob es sein Gesundheitszustand erforderlich macht, dass er im Anschluss an die Reha in ein Heim kommt.

 

Die geriatrische Reha - Die intensive Pflege

Menschen, die bereits ein hohes Lebensalter erreicht haben, die dement oder intensiv pflegebedürftig und/oder von mehr als einer schweren Krankheit betroffen sind (= multimorbide Patienten), werden oft in eine sogenannte geriatrische Reha gebracht. Diese findet entweder teilstationär in einer Tagesklinik oder vollstationär in einer spezialisierten geriatrischen Reha-Einrichtung statt. Die mehrwöchige geriatrische Reha kommt vor allem für Patienten mit starken Bewegungseinschränkungen und Neigung zu stürzen, Depression und Angststörungen, chronischen Schmerzen oder auch starken Seh- oder Hörbehinderungen in Frage. Auch kann sie pflegende Angehörige stark entlasten.

 

Das Behandlungsteam besteht meist aus Ärzten und Pflegekräfte sowie aus Physio-, Ergo- und Sprachtherapeuten, Psychologen, Sozialpädagogen und Ernährungsberatern. Ziel ist, die bestehenden Beeinträchtigungen so weit wie möglich zu vermindern; die sehr umfassenden und individuell „maßgeschneiderten“ Behandlungen können helfen, eine dauerhafte Pflegebedürftigkeit zu verzögern, deutlich zu verringern oder sogar ganz zu vermeiden. So können in günstigen Fällen auch sehr alte Patienten eine gewisse Unabhängigkeit im Alltag (zurück-)gewinnen.

 

Reha für Rentner gibt´s nicht? Gibt es doch!

 

Entgegen eines weit verbreiteten Glaubens haben nicht Berufstätige und akut chronisch Kranke, sondern grundsätzlich auch alle Rentner Anspruch auf eine Reha. Denn jeder, der sozialversichert ist, hat laut unserem Sozialgesetzbuch ein Recht auf die „notwendigen Maßnahmen zur Erhaltung, Besserung und Wiederherstellung der Gesundheit und Leistungsfähigkeit“2. Dies ist gegeben, wenn z.B. eine schwere Erkrankung auftritt, Pflegebedürftigkeit droht oder die Pflege eines Angehörigen zu einer Überlastung führt.

 

Während ambulante Reha-Therapien einfach vom behandelnden Arzt verordnet werden können, müssen Patienten die Übernahme der Kosten für eine stationäre, teilstationäre oder ganztägig ambulante (geriatrische) Rehabilitation vor der Behandlung beantragen. Für die Genehmigung müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein, etwa dass aufgrund der Erkrankung die Teilhabe an Beruf und Gesellschaft gefährdet ist oder längere Pflegebedürftigkeit droht, dass der Patient körperlich und seelisch in der Lage sowie ausreichend motiviert ist, an den Behandlungen teilzunehmen, und dass die realistische Aussicht auf Erfolg der Rehabilitation besteht.

 

Der Weg zur Reha – einige bürokratische Hürden sind zu nehmen!

 

Während bei Berufstätigen in der Regel die Deutsche-Rentenversicherung-Bund oder deren Regionalträger der zuständige Ansprechpartner sind3, müssen sich Rentner und geriatrische Patienten an ihre Krankenkasse wenden4. Einen Antrag auf Rehabilitation stellt normalerweise der behandelnde Arzt im Krankenhaus oder der betreuende niedergelassene Allgemein- oder Facharzt. Bei der Auswahl einer geeigneten Reha-Einrichtung helfen die Krankenversicherung oder spezielle Internetportale weiter, auch der Sozialdienst des Krankenhauses steht Patienten und Angehörigen hierbei zur Seite.

 

Der Antrag wird bei Rentnern direkt an die Krankenkasse gerichtet; im Fall, dass die Kasse doch nicht zuständig sein sollte, leitet diese den Antrag dann sofort an den zuständigen Kostenträger weiter. Antragsunterlagen gibt es direkt bei den Krankenkassen, sie können meist auch im Internet heruntergeladen werden.

 

Jeder Patient hat das Recht, mit seinem Antrag eine Wunschklinik seiner Wahl zu nennen. Je triftiger die Gründe dafür sind (z.B. medizinische Ausrichtung, Nähe zum Wohnort usw.), desto wahrscheinlicher ist es, dass die Wunschklinik dann auch besucht werden kann.

 

Sehr nützlich kann auch ein ausführliches Gutachten des zuständigen Haus- oder Facharztes sein, in dem die Reha ausdrücklich befürwortet wird. Zwar genügt den Kostenträgern rein formal die Bezeichnung der Krankheit für den Antrag, wenn jedoch die medizinischen Gründe aus ärztlicher Sicht detailliert dargelegt werden, beeindruckt dies die zuständigen Sachbearbeiter der Kostenträger oft mehr – und die Chancen auf eine Zusage der Kostenübernahme steigen.

 

Grundsätzlich gilt bei der Frage nach Kostenübernahme stets die Formel „Reha vor Pflege“. Das bedeutet: Wenn durch die Reha ein Pflegebedarf deutlich verringert oder verhindert werden kann, sind die Aussichten auf eine Genehmigung und Kostenübernahme durch die Krankenkasse meist sehr gut.

 

Weitere Infos und Tipps erhält man bei Ärzten, den Krankenkassen sowie im Internet, z.B. unter www.reha-servicestellen.de, www.reha-jetzt.de oder auf der Internetseite des Bundesgesundheitsministeriums: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/rehabilitation.html.

 

Der Antragsaufwand lohnt sich: Reha hilft!

 

Viele Erfahrungen zeigen, dass eine Reha auch bei älteren und hochbetagten Patienten noch sehr viel bringen kann. So wissen Experten, dass sportliche Aktivität bis ins hohe Alter messbare Verbesserungen des geistigen und körperlichen Zustandes mit sich bringt. So ließen sich u.a. Muskelkraft, Knochendichte, Koordination sowie die geistige Leistungsfähigkeit mit körperlicher Bewegung und gezieltem Training deutlich steigern. Zudem zeigt sich immer wieder, dass gut trainierte Senioren weniger ängstlich auf neue Herausforderungen reagieren und sich im Alltag insgesamt stabiler fühlen. Auch eine deutlich verbesserte Merkfähigkeit nach regemäßigem Reha-Training wurde vielfach belegt. 5 6

 

Motivation - das A und O einer erfolgreichen Reha!

 

Damit die Reha tatsächlich zum Erfolg führt, muss nicht zuletzt darauf geschaut werden, dass die Rehabilitationsziele immer dem jeweiligen Fortschritt angepasst und ggf. auch nach unten korrigiert werden. Denn nicht immer bessern sich die Beschwerden wie geplant oder erhofft – und nichts steht einem Reha-Erfolg mehr im Weg als ein Nachlassen der Motivation des Patienten. Daher sollte schon der kleinste Erfolg gefeiert und positive Zukunftsperspektiven immer wieder  verdeutlicht werden. Etwa: Ich werde vielleicht nicht mehr ganz gesund, kann aber zumindest zuhause wohnen bleiben. Zuspruch vom Reha-Team und von den Angehörigen ist dabei ganz wichtig, um Motivation und Selbstvertrauen auch über den Reha-Aufenthalt hinaus zu stärken.

 

Was die Zufriedenheit der Patienten und die Einschätzung von Experten angeht, scheinen Reha-Maßnahmen überwiegend erfolgreich zu sein. So listet etwa der Reha-Bericht 2018 der Deutschen Rentenversicherung ein „gutes“ Gesamturteil bei ambulanter wie stationärer Rehabilitation auf; die in dem Bericht detailliert aufgeführten Statistiken kommen zu ähnlich positiven Ergebnissen. 7

 

Für den langfristigen Erfolg einer Reha ist aber weit mehr verantwortlich als „nur“ gut durchgeführte Maßnahmen und hochwertige medizinische und soziale/psychologische Versorgung. Um nach der Reha dauerhaft gesund zu bleiben, muss man in vielen Fällen seinen eigenen Lebensstil dauerhaft ändern. Das bestätigt auch der Rehawissenschaftler Wilfried Mau von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. „Wenn Übergewicht und Bewegungsmangel Risikofaktoren für Erkrankungen wie beispielsweise Gelenk- oder Rückenprobleme sind, dann ist es notwendig, dass sich der Patient gesund ernährt und ausreichend bewegt. Sonst können die Beschwerden immer wieder auftreten“, erklärt Mau in einem Interview auf dem Internetportal „Gesundheitsberater Berlin“. Hierbei spielten vor allem Spaß an der Sache und positive Erfahrungen wie z.B. sportliche Erfolgserlebnisse eine große Rolle. 8

 

Irgendwann geht´s wieder nach Hause – und dann ...?

 

Damit die erreichten Reha-Ziele auch langfristig bestehen bleiben, müssen die erlernten Übungen auch nach Abschluss der Reha in den Tagesablauf integriert werden. Denn wer danach wieder nachlässt, riskiert eine erneute Verschlechterung des Gesundheitszustandes. Wie gut die eigenständige Nachfolgetherapie eingehalten wird, sollte regelmäßig überprüft werden, z.B. von betreuenden Angehörigen oder auch von Physiotherapeuten, Psychologen usw.

 

Wenn während der Reha eine Rückkehr des Patienten in die eigene Wohnung erwogen wird, sorgt bereits während der Therapie das Reha-Team dafür, dass der Patient den Umgang mit den ihm angepassten medizinischen Hilfsmitteln ausreichend gut erlernt, um sie anschließend alleine richtig handhaben zu können. Zudem wird der Behandelte ein- oder auch mehrmalig in die eigene Wohnung begleitet, sodass die Behandler überprüfen können, inwieweit die Hilfsmittel in die häusliche Umgebung integriert werden können oder ob evtl. Umbaumaßnahmen notwendig werden. In bestimmten Fällen kann diese Besichtigung natürlich auch zu der Schlussfolgerung führen, dass eine Rückkehr in die eigenen vier Wände ausgeschlossen werden sollte.

 

Steht der Rückkehr nach Hause nichts im Wege, wird das gesamte Reha-Team rechtzeitig vor der Entlassung ein ambulantes Netzwerk knüpfen, damit die medizinische, pflegerische und hauswirtschaftliche Versorgung zu Hause sichergestellt ist. In vielen Fällen folgt dann nach der Reha noch eine lange, weitest möglich eigenständige Zeit in der vertrauten häuslichen Umgebung.

 

 

 

Quellenangaben (Stand 30.04.2019):

1 https://www.bundesgesundheitsministerium.de/rehabilitation.html#c7309

2 https://www.sozialgesetzbuch-sgb.de/sgbi/4.html

3 https://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Navigation/2_Rente_Reha/02_Rehabilitation/02_

leistungen/01_medizinisch/medizinische_reha_node.html

4 https://www.krankenkassenzentrale.de/wiki/kuren#

5 https://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/antiaging/tid-5385/anti-aging-sport_aid_51467.html

6 https://www.deutschlandfunkkultur.de/seniorensport-mit-kraft-gegen-muskelschwund-und-osteoporose.966

.de.html?dram:article_id=433526

7 https://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Inhalt/6_Wir_ueber_uns/03_fakten_und_zahlen/03_

statistiken/02_statistikpublikationen/02_rehabericht_2018.pdf?__blob=publicationFile&v=2

8 http://www.gesundheitsberater-berlin.de/rehabilitation/ratgeber/spass-ist-ein-wichtiger-faktor-fur-den-erfolg-der-reha

Helga Boschitz
Autor: Helga Boschitz

Helga Boschitz, Jahrgang 1966, ist freie Journalistin und Texterin, lebt in Nürnberg und gehört seit Januar 2016 zum apomio.de-Team. Nach Studium und Ausbildung arbeitete sie seit Anfang der 1990er-Jahre als Magazinredakteurin und Moderatorin in Hörfunk- und Fernsehredaktionen u.a. beim Südwestrundfunk, Hessischen Rundfunk und Westdeutschen Rundfunk. Medizin- und Verbraucherthemen sind ihr aus ihrer Arbeit für das Magazin „Schrot und Korn“ sowie aus verschiedenen Tätigkeiten als Texterin vertraut.

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