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Starkes Immunsystem - stark gegen Corona

Kommentar schreiben Mittwoch, 22. April 2020

Die Welt ist lahmgelegt. In Deutschland herrscht das Robert-Koch-Institut. Angst und Ungewissheit bestimmen das Land. Doch Corona braucht einen Wirt und der Wirt ist ihm nicht auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. Selbst die Risikogruppen können sich mit Rückzug und Stärkung ihrer Abwehrkräfte gegen den unsichtbaren Feind zumindest besser positionieren als mit einer Angststarre, die nicht nur das Gemüt, sondern auch das Immunsystem lähmt. Sie sind gefährdeter. Es müssen vorübergehend Kontaktsperren gelten. Unbedingt! Aber man kann sich zudem bestmöglich stärken. Zuvor noch ein Blick auf den Entwicklungsstand in der Pharmazie:

 

Die Aufgabe der Wissenschaft: Schnell eine Notfallmedizin und einen Impfstoff finden

 

Wenn das Virus die Lungenzellen angreift, macht es Produktionsstätten für weitere Viren aus ihnen. Es kann es zu einem schweren Verlauf kommen. Für diesen Notfall sucht die Pharmazie weltweit nach einem Medikament. Es gibt Anhaltspunkte in Japan mit einem Bauchspeicheldrüsen-Medikament. Man prüft Chloroquin, ein Wirkstoff gegen Malaria, und Remdesivir, das eigentlich zur Behandlung von Ebola entwickelt wurde. Es geht hoffentlich schnell. Mögen die Forscher in der Welt besser harmonieren als die gegensätzlichen Meinungen der Virologen.

 

Und was gibt Kraft und stärkt das Immunsystem in dieser Situation?

 

Für den Körper: Abhärtung, Bewegung und Mikronährstoffe

Ganz klassisch: Den Tag mit Wechselduschen beginnen. Dann kommt der Morgensport nach persönlichem Geschmack: Joggen, Nordic Walking in der frischen Luft, am besten im Park oder Wald, Radfahren usw. Vitalstoffreiche Ernährung, auch mal Mikronährstoffe als Nahrungsergänzungsmittel einnehmen, wie Vitamin C und D, Zink und Omega-3-Fettsäuren gegen Entzündungen im Körper, die das Immunsystem permanent abschwächen.

 

Antivirale Effekte haben Zistrose, Propolis, Grüntee, Kurkuma, Bärlauch und Knoblauch, sowie Eukalyptus-, Cajeput-, Thymian-, Manuka- und Ravintsara- Öl im Diffuser im Raum oder als trockene Inhalation auf ein zerknülltes Papiertaschentuch getropft und dann an die Nase halten und tief atmen. Ist auch für Geist und Seele gut. Das A und O zur Stärkung der Abwehrkräfte ist eine Darmsanierung und der Aufbau einer gesunden Darmflora. 70 bis 80 % der Immunzellen befinden sich im Darm!

 

Stress abbauen!

Beim Befolgen der Kontaktminimierung nutzt man am besten das, was wir plötzlich mehr haben als normal: Zeit für Stressbewältigung und Regeneration. Stress ist ein Faktor, der das Abwehrsystem schwächt. Stress heißt, den Körper auf Flucht und Kampf einzustellen. Der Blutdruck steigt. Energie wird freigesetzt. Atem- und Pulsfrequenz erhöhen sich.

 

Alles, was bei Kampf und Flucht stört, wird herunter gefahren, z.B. Verdauung, weiblicher Zyklus, logisches Denken und das spezifische Abwehrsystem: Der Körper hat weniger Zeit und Energie, um Antikörper für einen Erreger zu entwickeln, um das Virus X oder das Bakterium Y, d.h. auch um das Coronavirus zu bekämpfen. Nutzen wir doch die geschenkte Rückzugszeit, um Stress abzubauen und Wege zu finden, in Zukunft mit Stress anders umzugehen. Damit stärken wir nicht nur unser Immunsystem. Wir beugen auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Verdauungsbeschwerden vor.

 

Angst lösen!

Auch die Beschäftigung mit Angst lohnt sich fürs Leben. Angst schwächt die Persönlichkeit, das Selbstbewusstsein und das Immunsystem. Stress und Angst können in einem Aufwasch abgebaut werden, z.B. durch Achtsamkeitsübungen wie MBSR (Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion), das in Kursen erlernt werden kann und zum Teil von der Krankenkasse bezuschusst wird. Alternativen sind Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung nach Jacobson, Qi Gong, Tai Chi und Yoga, zum Teil auch gesponsert von der Krankenkasse. Meditation, aus welcher religiösen Richtung auch immer, bringt in den Moment und in die innere Kraft und Stille. Das verschafft die Möglichkeit, anders mit sich und dem Leben umzugehen. Erste Hilfe können beruhigende und aufbauende Düfte wie Lavendel und Orange bieten, indem man sie in einem Diffuser (besser als Duftlampe!) im Raum verdampfen lässt.

 

Altes loslassen – neue Strukturen aufbauen

Mehr zuhause zu sein, heißt, Zeit zu haben, auszuräumen und sich von allem zu trennen, was nicht wirklich wichtig ist und nicht mehr zum aktuellen Leben und Selbstbild passt. Ausräumen ist seelische Arbeit und anstrengend. Zeit ist genug da und es lohnt sich immer, Freiraum für etwas Neues zu schaffen. Im Moment geht alles nur Schritt für Schritt. Langfristige Planungen müssen auf später verschoben werden. Das hat den großen Vorteil, dass wir endlich nur dahin unsere Energie konzentrieren, wo das Leben nur stattfindet: in den jetzigen Moment. Fokussiert und mit Raum zur Besinnung, um sich neu auszurichten und zu strukturieren, ist eine der positiven Seiten der Krise.

Beate Helm
Autor: Beate Helm

Beate Helm, Heilpraktikerin, freie Redakteurin und Autorin für Gesundheitsthemen und Persönlichkeitsentwicklung. Selfpublisherin. Weiterbildungen in Ernährungswissenschaft, Homöopathie, Pflanzenheilkunde, Ayurveda, psychologischer Beratung und systemischer Therapie. Langjährige Erfahrung in Yoga und Meditation. Bei apomio seit 04/2015.

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