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Ihr Weg zu schuppenfreiem Haar

1 Kommentar Mittwoch, 05. März 2014

Unschöner Makel: Weiße Pünktchen auf dem schwarzen Kragen. Viele Erwachsene leiden an Kopfhautschuppen. Die Ursache für die rieselnden Hautschüppchen ist meist harmlos, es kann aber auch eine Hauterkrankung dahinter stecken. Lesen Sie hier, woher die Schuppen kommen und wie man die lästigen Begleiter wieder loswird.

Die Haut besteht aus mehreren Schichten. Die Schichten bestehen aus tausenden Hautzellen, die sich regelmäßig erneuern. Hat eine Hautzelle ihre Aufgabe erfüllt, stirbt sie ab und wird abgestoßen. Im Normalfall sind die Hautschuppen so klein, dass sie mit dem bloßen Auge gar nicht sichtbar sind. Doch entledigt sich der Körper zu schnell von den abgestorbenen Zellen oder verklumpen sie, werden sie vor allem auf der Kopfhaut als Schuppen (Squama) wahrgenommen.

Wie entstehen Schuppen?

Man unterscheidet zwei verschiedene Arten von Kopfhautschuppen: trockene und fettige. Leidet man unter trockenen Schuppen, ist die Ursache meist zu trockene Kopfhaut. Große Hitze, etwa durch häufiges Föhnen, Sonneneinstrahlung im Sommer oder trockene Heizungsluft im Winter, entzieht der Haut Feuchtigkeit und fördert somit die Schuppenbildung. Auch die Verwendung von entfettenden Shampoos trocknet die Kopfhaut aus. Menschen, die zu trockener Haut neigen, sollten diese sparsam verwenden.

Neigt jemand zu fettiger Kopfhaut bilden sich gelbliche, klebrige Schuppen. Ursache hierfür ist eine erhöhte Talgproduktion. Da die Hautplättchen verkleben und ölig sind, werden sie nicht so schnell abgesondert wie trockene Schuppen. Dadurch wird das Wachstum von Hautpilzen begünstigt.

Ursachen der Schuppenbildung

Oft wird die Veranlagung zu Schuppenbildung familiär vererbt. Aber auch andere Faktoren, wie Stress, Haarpflege, Ernährung und Hormonbildung können die Kopfhaut beeinflussen. Meist ist die Ursache ungefährlich, Schuppen können jedoch auch ein Symptom für eine Hautkrankheit sein. Schuppenflechte (Psoriasis), Neurodermitis oder Pilzinfektionen können auf der Kopfhaut auftreten. Der Unterschied zwischen normaler Schuppenbildung und einer dieser Krankheiten ist kaum sichtbar. Bei immer wiederkehrenden und langanhaltenden Problemen mit der Kopfhaut, sollte daher ein Dermatologe aufgesucht werden.

Behandlung der Kopfhaut

Bei trockenen Schuppen hilft oftmals ein Wechsel des Shampoo. Eine milde Textur reizt die Kopfhaut nicht so stark und spendet Feuchtigkeit. Bei sehr trockener Haut können ab und zu ein paar Tropfen Olivenöl zur Pflege auf die Kopfhaut gegeben werden. Am besten über Nacht einwirken lassen und mit einem milden Shampoo ausspülen. Wer ab und zu auf das Föhnen verzichtet, tut der Haut einen Gefallen. Lieber an der Luft trocknen lassen oder nicht die wärmste Stufe wählen.

Gegen fettige Schuppen verwendet man hingegen Anti-Schuppen-Shampoos. Es entfettet die Haare und wirkt der Pilzbildung entgegen. Es kann mehrmals die Woche angewendet werden. Bei einem Rückgang der Schuppen kann wieder auf normales Haarwaschmittel umgestiegen werden. Eine Anwendung der speziellen Textur ist nur noch ein bis zweimal im Monat erforderlich.

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Lisa Vogel
Autor: Lisa Vogel

Von Juli 2014 bis März 2018 arbeitete Lisa Vogel als Werkstudentin in der Redaktion bei apomio.de und unterstützt das Team nun als freie Autorin. Sie hat ein Studium im Fach Ressortjournalismus mit dem Schwerpunkt Biowissenschaften und Medizin an der Hochschule Ansbach mit dem Bachelor of Arts abgeschlossen. Hier erlangte sie sowohl journalistische als auch medizinische Kenntnisse. Derzeit vertieft sie ihre medialen Kenntnisse im Master Studium Multimediale Information und Kommunikation.

1 Kommentare

Alexander – Freitag, 04. Dezember 2015
Bei mir lag die Ursache an der langen Verwendung des falschen Shampoos. Als der Punkt da war, wo die Schuppen immer stärker wurden, stieg ich dann auf Naturkosmetik um. Seit dem ich jetzt ein sehr mildes Shampoo verwende, hab ich da keine Probleme mehr.

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