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Fast die Hälfte der Deutschen hat für das Jahr 2014 eine Reise geplant. Das liebste Ziel: Das eigene Land. Etwa ein Viertel der Urlauber richten sich nach dem Motto „Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?“ und verbringen die Ferien im eigenen Land. Fast 10 Prozent der Deutschen setzten sich in den Flieger und erkunden andere Kontinente. Gerade für Fernreisen müssen bestimmte Vorkehrungen getroffen werden. Hierzu sollte ein Tropenmediziner aufgesucht werden.
Reise in die USA
Allgemein empfiehlt das Auswärtige Amt (AA) vor jeder Reise den Standartimpfschutz im Rahmen des Impfkalenders des Robert Koch Instituts zu Überprüfen.
Das beliebteste amerikanische Reiseziel der Deutschen sind die Vereinigten Staaten. Bei der Einreise in die USA ist keine spezielle Impfung notwendig.
Anders sieht das bei einem Urlaub in Südamerika aus. In vielen brasilianischen Gebieten sollte man einen aufrechten Impfschutz gegen Gelbfieber haben, einige Küstenstädte ausgenommen.
Südamerikanische Erkrankungen
Das Denguefieber wird in weiten Teilen Südamerikas über den Stich der tagaktiven Mücke „Adedes aegypti“ übertragen. Um eine Ansteckung mit dem Virus zu vermeiden sollten Touristen körperbedeckende, helle Kleidung tragen und Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen auftragen. Auch vor Malaria sollte man sich auf diese Weise schützen. Die Malaria-Erkrankung wird von der abend- und nachtaktiven Anopheles-Mücke übertragen und kann tödlich verlaufen. Es empfiehlt sich, unter einem Moskitonetz zu schlafen.
Die meisten Durchfallerkrankungen in Mittel- und Südamerika kommen von einer unzureichenden Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene. Das AA empfiehlt ausschließlich Wasser aus Flaschen, frisch gekochten Tee oder Kaffee zu trinken. Auch die Eiswürfel im abendlichen Strandcocktail sollten nur aus gefiltertem, desinfiziertem oder abgekochtem Wasser bestehen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Gemüse kochen, selbst Schälen, Fleisch und Fisch nur gut durchgekocht essen und unbedingt Fliegen von den Lebensmitteln fern halten.
In Kuba und der Dominikanischen Republik ist außerdem zu beachten, dass es bei Kontakt zu infizierten Tieren zum Ausbruch von Tollwut kommen kann. Urlauber können sich vor der Reise prophylaktisch impfen lassen, eine Behandlung vor Ort nach dem Kontakt ist jedoch laut Tropeninstitut ausreichend.
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Auch im Urlaub richtig abgesichert sein: