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Lebensessenz gesunder Schlaf

Kommentar schreiben Dienstag, 16. Dezember 2014

Dem Schlafen kommt eine wichtige gesundheitliche Bedeutung zu, das weiß jeder. Doch wie viele Stunden sollten Menschen genau schlafen? Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten, ein gesunder Schlaf hängt von vielen Faktoren ab.

Schlafstörungen - Woher kommen sie?

Bei Schlafstörungen sollten Patienten die Ursache erforschen, dafür kann es viele Gründe geben. Die Bandbreite reicht von einer falschen Matratze über zu viel Koffein-Genuss bis hin zu geistigen und körperlichen Erkrankungen.

Grundsätzlich sollten Menschen zwischen sechs und zehn Stunden am Tag schlafen. Wo die individuell optimale Schlafzeit in dieser Zeitspanne liegt, muss jeder selbst herausfinden. Laut Studien schlafen Deutsche im Durchschnitt rund sieben Stunden pro Nacht, für das Einschlafen brauchen sie zusätzlich fünfzehn Minuten. Mehrere Aspekte, wie Alter, Gene, Jahreszeit und Gewohnheiten beeinflussen die Schlaflänge, die den Körper ideal regenerieren lässt.

Ein gesunder Schlaf bemisst sich allerdings nicht nur an der Dauer. Es kommt auch auf die Qualität des Schlafs an. Wer unter Schlafstörungen leidet und immer wieder kurz aufwacht, erholt sich auch bei einer Gesamtdauer von zehn Stunden nicht. Zudem spielt es eine Rolle, wie lange sich Menschen in welcher Schlafphase befinden. Die maximale Erholung tritt in den Tiefschlafstadien ein, in denen sich die Muskeln am stärksten entspannen. Leichtschlafstadien tragen dagegen wenig zur Regeneration bei. Diese verschiedenen Schlafphasen wechseln sich im Laufe einer Nacht mehrmals ab. Wichtig: Ein gesunder Schlaf setzt voraus, dass der Tiefschlaf lange andauert.

Schlafmangel: Die Auswirkungen

Wer im Alltag überfordert ist, findet schwer zur Ruhe. Dauert dieser Zustand länger an, nimmt die Gesundheit schaden. Vor allem das Immunsystem wird geschwächt. Denn: Schlafmangel beeinflusst Vorgänge, die für den Stoffwechsel zuständig sind. Liegt hier eine Störung vor, sind Entzündungen und eine fehlgesteuerte Immunreaktion die Folge. Ein Kreislauf setzt ein, denn werden Nährstoffe wie Magnesium, Kalzium oder Kupfer dadurch nur noch unzureichend aufgenommen, wird die Schlafphase weniger erholsam und wir werden krank. Die Wechselwirkung zwischen Melatonin und Schlaf wird nachhaltig gestört. Unfreiwillige Wachphasen zu der Zeit, in der das wichtige Hormon gebildet wird, nämlich den ganz frühen Morgenstunden, bewirken, dass zu wenige Botenstoffe gebildet werden. Der Schlaf-Wach-Rhythmus wird massiv gestört und die krank machende Schlaflosigkeit ist erneut vorprogrammiert.

Durch Schlaflosigkeit entsteht Stress, dadurch werden die Hormone Kortisol und Adrenalin ausgeschüttet. Beide erhöhen den Blutzuckerspiegel, sodass schlechter Schlaf sogar ein Risikofaktor für Diabetes mellitus ist. Fällt der Blutzuckerspiegel wieder rasch ab, entsteht Heißhunger, dem eher nachgegeben wird, wenn der Tag-Nacht-Rhythmus nicht ausgeglichen ist. Eine Gewichtszunahme bleibt deshalb daher selten aus.

Schlafstörungen beeinträchtigen den Menschen massiv: Die Leistungsfähigkeit ist verringert, die Stimmung kann darunter leiden. Die Menschen können weder ihre körperliche noch geistige Leistung optimal abrufen. Auf Dauer können daraus im schlimmsten Fall depressive Zustände resultieren.

Mythos Vollmond?

Viele Menschen klagen insbesondere bei Vollmond an Schlafstörungen zu leiden. Insbesondere Frauen gehen nach der vollen Mondphase häufiger wegen Schlafproblemen zum Arzt. Wissenschaftler haben sich die Frage gestellt, ob der Vollmond tatsächlich eine negative Auswirkung auf unsere Schlafqualität hat. Statistisch betrachtet passieren mehr Notfälle in Vollmond-Nächten als an anderen Tagen.

Was die Wirkung vom Vollmond speziell auf unser Schlafverhalten betrifft, haben allerneueste Studien allerdings ergeben, dass dieser unseren nächtlichen Schlaf nicht beeinflusst. Untersuchungen eines deutschen Wissenschaftler-Teams mit über 1200 Probanden bestätigten dies. Mittels Hirnstrom-Messungen wurde über eine Dauer von knapp 2100 Nächten die Wirkung der Mondphasen auf das Schlafverhalten gemessen. Das Ergebnis war eindeutig: es konnte kein statistisch belegbarer Zusammenhang zwischen den Mondphasen und dem menschlichen Schlaf festgestellt werden. Lediglich das Mondlicht könnte beim Einschlafen stören. Dieser Faktor wurde für die Studie allerdings nicht bewertet.

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