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Dass regelmäßiges Zähneputzen wichtig für eine gute Mundhygiene ist, sollte Jedem klar sein. Es kommt allerdings auch auf Putztechnik, Bürstenkopf, Zahncreme, Zahnseide, Mundwasser und vieles mehr an. Es ist nahezu eine eigene Wissenschaft. Wir haben die wichtigsten Tipps der Experten zusammengefasst.
Die richtige Zahnbürste
Das Universitätsklinikum Ulm empfiehlt für die richtige Zahnpflege eine Bürste, deren Kopf nicht mehr als 2 bis 2,5 Zentimeter in der Länge misst. Damit können alle Zahnflächen problemlos erreicht werden. 3 bis 4 Borstenreihen seien laut den Experten des Klinikums die ideale Breite, die Borsten sollten aus hygienischen Gründen aus Kunststoff bestehen. Sie sollten „auf keinen Fall Naturborsten verwenden, da diese meist scharfkantig und unhygienisch sind“, schreiben die Experten der Zahnerhaltungskunde und Parodontologie aus Ulm. Die Borsten sollten sehr dicht angeordnet und nicht zu hart sein.
„Mit einer Handzahnbürste lässt sich in der Regel eine ausreichende Zahnpflege sicherstellen“, so Das Universitätsklinikum. Elektrische Zahnbürsten sind aber durch ihre Eigenbewegung bei nicht so zielgerichteten Bewegungen während des Zähneputzens effektiver. Welche Bürste man verwendet ist also Geschmackssache.
Zähne richtig putzen
Mindestens zweimal am Tag für je 3 Minuten sollten die Zähne geputzt werden. Am besten nach dem Essen oder vor dem schlafen gehen. Wichtig zu beachten: Jeder Zahn hat 5 Seiten. Es sollte also nicht nur die Vorderseite und die Kaufläche gereinigt werden sondern auch die Innenseite und die Zahnzwischenräume. Mit der Zahnbürste erreicht man die Vorder- und Innenseite, sowie die Kaufläche optimal. Durch leichtes rütteln wird der Plaque gelockert. Dabei gilt: Immer von rot nach weiß – also von Zahnfleisch zu Zahnkrone putzen. Auf den Kauflächen kann richtig geschrubbt werden. Um die Zwischenräume von Essensresten und Plaque zu befreien kann Zahnseide oder eine spezielle Zahnzwischenraumbürste zur Hand genommen werden.
Welche Zahnpasta ist geeignet?
„Die Zahncreme sollte unbedingt Fluorid enthalten“, so die Uniklinik Ulm. Der Fluoridgehalt einer Zahnpasta für Erwachsene sollte bei 0,15% liegen. Die Schmirgelwirkung (Abrasivität) der Creme sollte keinesfalls zu hoch sein, da sonst Zahnsubstanz nach und nach abgerieben wird. Ihr Zahnarzt kann Sie über die Abrasivität verschiedener Zahnpasten aufklären.
Personen mit frei liegenden Zahnwurzeln sollten eine Zahnpasta mit besonders niedriger Abrasivität verwenden. Der Zusatz „Sensitive“ kennzeichnet diese Produkte.
Zur Kariesvorbeugung kann auch eine fluoridhaltige Mundspüllösung verwendet werden. Die Fluoridzufuhr hat einen positiven Einfluss auf den Zahnschmelz aus und das Mundwasser sorgt für einen frischen Atem. Nach dem Verzehr säurehaltigem Essen oder Getränken kann Spülen mit Mundwasser das Zähneputzen ersetzten, da sonst die oberste Zahnschicht abgenutzt werden kann. Auch andere Strukturen im Mund brauchen regelmäßige Pflege: Informieren Sie sich über die richtige Mundhygiene im apomio Gesundheits-blog.