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Tabuthema Inkontinenz: So beenden Betroffene ihre Leidensphase!

Dienstag, 27. August 2019

Es betrifft längst nicht nur ältere Menschen, auch viele junge Frauen kennen das Problem: Beim Niesen oder Lachen verlieren sie ein paar Tropfen Urin, häufig auch mehr. Ursache ist häufig eine Blasenschwäche, im Fachjargon Harninkontinenz. Überwiegend Frauen sind unter den rund zehn Millionen Menschen, die in Deutschland davon betroffen sind. Die wenigsten sprechen allerdings darüber, zu groß ist ihre Scham. Was viele nicht wissen: Es gibt gute Möglichkeiten, aktiv gegen den plötzlichen Harndrang vorzugehen. Marlene Haufe, Gesundheitsexpertin beim unabhängigen Preisvergleichsportal apomio.de erklärt, was Betroffene tun können.

 

Inkontinenz kann viele Ursachen haben. So tritt Inkontinenz häufig nach Operationen oder bei Diabetes auf. Oft ist aber auch einfach nur der Beckenboden geschwächt, etwa nach einer Entbindung, in Folge der Wechseljahre oder bei Übergewicht. Dabei unterscheidet man im Groben von einer Belastungsinkontinenz, bei der beim Niesen oder Lachen ein paar Tropfen Urin abgehen, sowie einer Dranginkontinenz, bei der es ohne Vorankündigung zu starkem Harndrang kommt, der nicht mehr willentlich hinausgezögert werden kann.

 

Obwohl so viele Menschen betroffen sind, ist Inkontinenz ein großes Tabuthema. Die meisten leiden still vor sich hin und versuchen die Symptome durch weniger trinken und den ständigen Gang zur Toilette zu mildern. „Doch genau diese Vorgehensweise kann die Probleme sogar noch verstärken“, weiß Marlene Haufe. „Wer wenig trinkt, hat stark konzentriertes Urin. Dadurch werden Niere, Blase und Harnröhre nicht mehr ausreichend durchgespült, was Blasenentzündungen zur Folge haben kann. Und die wiederum verstärken Inkontinenz“, erklärt die Gesundheitsexpertin. Auch der häufige Gang zur Toilette kann dazu führen, dass die Blase immer weniger Flüssigkeit speichern kann. Grundsätzlich empfiehlt sie, frühzeitig einen Arzt aufzusuchen. „Liegt keine spezielle Krankheit zugrunde, dann können die Symptome in der Regel eigenständig deutlich gemildert werden“, so Haufe.

 

Beckenboden trainieren

 

Ein gezieltes Training des Beckenbodens ist nicht nur die beste Vorbeugung, sondern kann auch eine geschwächte Muskulatur wieder stärken. „Auch wenn es schwerfällt: Frauen, die gerade entbunden haben, sollten unbedingt Rückbildungsgymnastik machen“, rät die Gesundheitsexpertin: „Ansonsten steigt das Risiko für eine Harninkontinenz im Alter erheblich.“ Volkshochschulen, Sportvereine und Hebammenpraxen bieten in der Regel Kurse an, in denen die Übungen gezielt gelernt werden können. Dabei sind allerdings Geduld und Durchhaltevermögen gefragt: Der Erfolg der Beckenbodengymnastik stellt sich erst nach drei bis sechs Monaten ein.

 

Übergewicht, Rauchen und Koffein erhöhen das Risiko erheblich

 

Ganz wesentlich trägt darüber hinaus ein gesunder Lebensstil zu einer Linderung der Symptome bei. Dazu zählt, auf das Körpergewicht zu achten. Übergewichtige können durch eine Gewichtsreduktion eine deutliche Besserung erzielen. Und auch in puncto Rauchen gilt: am besten aufhören, da Nikotin die Blase stark reizt – ebenso wie Koffein und scharfe Gewürze. Marlene Haufe verdeutlicht, dass mit dem Genuss von mehr als 500 ml Kaffee am Tag das Inkontinenzrisiko um 25 Prozent steigt.

 

Schutzmaßnahmen für mehr Freiheit

 

Die Scham rund um das Thema Inkontinenz äußert sich auch darin, dass viele Frauen sich nicht trauen, Inkontinenzprodukte zu kaufen und stattdessen zu Menstruationsbinden greifen. „Spezielle Inkontinenzeinlagen sind in der Regel jedoch besser geeignet, schnell fließenden Urin aufzusaugen“, so Haufe: „Viele Inkontinenzeinlagen enthalten ein Gel, das Flüssigkeit absorbiert und dafür sorgt, dass kein Geruch entsteht.“ Wer seine Produkte diskret beziehen möchte, der findet auch im Internet viele Anbieter. Dabei kann sich ein Preisvergleich lohnen. Marlene Haufe verweist auf ein großes Angebot, welches Apotheken bereithalten. Wer sich eingehend informieren möchte, der findet beim unabhängigen Vergleichsportal apomio.de nicht nur alles Wissenswerte über die unterschiedlichen Produkte, sondern kann auch Preise vergleichen und online bestellen. Tritt Inkontinenz in Folge einer Operation oder einer anderen Erkrankung auf, dann übernehmen in der Regel sogar die Krankenkassen die Kosten.

 

 

 

 

 

 

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Autor: Presseagentur Hartzkom

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