Dieser Artikel enthält Affiliate-Links. Wenn du einen davon anklickst, erhalten wir eine kleine Provision, dich kostet es nichts. Danke.
Einmal im Monat ist es so weit – man bekommt Bauchkrämpfe, schlechte Laune und dann schmerzt auch noch der Rücken. Regelbeschwerden treten vor allem dann auf, wenn man sie am wenigsten gebrauchen kann. Mit einfachen Mitteln können Sie das Ziehen im Bauch in die Schranken weisen: Mit Heilpflanzen.
Kräuter gegen Krämpfe
Während der Periode kontrahiert die Muskulatur der Gebärmutter und stößt die überflüssige Schleimhaut ab. Dadurch können krampfartige Schmerzen entstehen. Ein einfaches Mittel gegen diese Krämpfe ist zum Beispiel Kamille (Matricaria chamomilla). Sie gehört zur Familie der Korbblütler. Als Tee zubereitet wirkt sie entkrampfend und beruhigend. Auch Gänsefingerkraut aus der Familie der Rosengewächsen, der Lippenblütler Salbei oder die Brennnessel (Urtica dioica) kann mit heißem Wasser aufgegossen werden und so von innen heraus als Tee die Muskulatur entspannen.
Fertig gemischte Entkrampfungs- oder Muskelentspannungstees enthalten oftmals Johanniskraut (Hypericum perforatum). Dieses Kraut aus der Familie der Hartheugewächse wirkt zwar stimmungsaufhellend und hat noch viele weitere positive Eigenschaften, es kann jedoch die Wirkung von hormonellen Verhütungsmitteln herabsetzten. Wer also die Pille nimmt, sollte sich vor dem Genuss einer fertigen Teemischung über die genauen Bestandteile informieren.
Mönchspfeffer vor der Periode
Bereits drei Tage vor der Periode kommt es bei vielen Frauen zu ersten Beschwerden. Sie fühlen sich kraftlos, sind schnell reizbar und Wassereinlagerungen bilden sich in den Gliedmaßen. Oftmals ist der Hormonhaushalt die Ursache für das Unwohlsein. Der Lippenblütler Mönchspfeffer ist eine wahre Wunderwaffe gegen das Prämenstruelle Syndrom (PMS). Er kann in Tabletten- oder Tropfenform eingenommen werden und gleicht den Östrogenhaushalt aus. Dabei gibt es weniger Nebenwirkungen als bei synthetischen Präparaten, da er körperähnliche Stoffe enthält. Von Stimmungsschwankungen, Heißhungerattacken und Schlafstörungen können Sie sich also verabschieden.
Auch die Nachtkerze hat einen ähnlichen Effekt. Ihre Blätter können zu einem Tee aufgebrüht werden und so von innen heraus wirken.
Kräuter gegen zu starke Blutung
Bei einer lang andauernden Periode und einem besonders hohen Blutverlust, kann man den Zyklus mittels Schafgarbe regulieren. Das Gewächs zählt zu der Familie der Korbblütler. Es wirkt beruhigend und blutstillend. Ein weiterer positiver Effekt ist die krampflösende Wirkung der Pflanze. Innerlich kann sie als Tee oder Tinktur angewandt werden.
Lesen Sie auch im apomio Gesundheitsblog: "10 unkonventionelle Mittel gegen Regelschmerzen"