EFFORTIL (100 ml)

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Docpharm GmbH
PZN: 3063998 (rezeptfrei)
5,00 € Zuzahlung für Versicherte gesetzl. Krankenvers.
Hersteller: Docpharm GmbH
PZN: 3063998 (rezeptfrei)
Darreichung: Loesung
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Produktinformationen zu EFFORTIL

Allgemeine Informationen zu dem Produkt

Docpharm GmbH PZN: 3063998 (rezeptfrei) Loesung, 100 ml 5,00 € Zuzahlung für Versicherte gesetzl. Krankenvers.
Darreichungsform: Loesung Verordnungsart: rezeptfrei

Allgemeine Anwendungshinweise

****
Anwendungsgebiete: Kreislaufbeschwerden, Blutdruck, Schwindel, Herz-Kreislauf-System, Blässe
Effortil wird zur Behandlung von Kreislaufstörungen mit niedrigem Blutdruck angewendet. Die Tropfen enthalten den Wirkstoff Etilefrin. Anzeichen für einen niedrigen Blutdruck sind unter anderem Blässe, Schweißausbrüche und Flimmern vor den Augen. Der Wirkstoff regt die Alpha-Rezeptoren im ganzen Körper an. Das Etilefrin ahmt die Wirkung des Adrenalins nach, dadurch kommt es zu einer Beschleunigung und Verstärkung des Herzschlages und eine Verengung der Blutgefäße. Die Effortil Tropfen wirken insgesamt anregend und steigern den Blutdruck.

Pflichtangaben: EFFORTIL

Indikation

  • Das Arzneimittel ist ein Blutdruck steigerndes Arzneimittel.
  • Das Präparat angewendet bei Kreislaufregulationsstörungen mit erniedrigtem Blutdruck (Hypotonie), die bei Änderung der Körperlage (z. B. beim Aufstehen vom Liegen oder Sitzen) mit Beschwerden wie Schwindel, Schwächegefühl, Blässe, Schweißausbruch, Flimmern oder Schwarzwerden vor den Augen sowie mit einem deutlichen Blutdruckabfall ohne einen Anstieg der Herzschlagrate einhergehen.

Kontraindikation

  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Etilefrinhydrochlorid, Natriumdisulfit, Methyl(4-hydroxybenzoat) oder Propyl(4-hydroxybenzoat) sind
    • bei Kreislaufregulationsstörungen mit erniedrigtem Blutdruck, wenn Blutdruck und Herzschlagrate im Stehtest ansteigen (hypertone Reaktion)
    • bei Bluthochdruck (Hypertonie)
    • bei Entgleisung einer Schilddrüsenüberfunktion (Thyreotoxikose)
    • bei einer Geschwulst der Nebenniere (Phäochromozytom)
    • bei einer Erhöhung des Augeninnendrucks (Engwinkelglaukom)
    • bei Entleerungsstörungen der Harnblase mit Restharnbildung, insbesondere bei Vergrößerung der Vorsteherdrüse (Prostataadenom)
    • bei einer Verhärtung der Blutgefäße (sklerotische Gefäßveränderungen)
    • bei starker Verengung der Herzkranzgefäße mit Sauerstoffmangel am Herzen (koronare Herzkrankheit)
    • bei unzureichender Pumpfunktion des Herzens (dekompensierte Herzinsuffizienz)
    • bei Herzrhythmusstörungen in Verbindung mit stark beschleunigter Herzschlagrate (tachykarde Herzrhythmusstörungen)
    • bei einer Verengung an den Herzklappen (Herzklappenstenose) oder einer Verengung der großen Arterien
    • bei einer speziellen Erkrankung des Herzmuskels, die mit übermäßigem und einengendem Wachstum des Herzmuskels einhergeht (hypertrophe obstruktive Kardiomyopathie)
    • in den ersten 3 Monaten einer Schwangerschaft
    • während der Stillzeit

Dosierung

  • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
    • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die empfohlene Dosis:
      • Für Erwachsene und Kinder über 6 Jahren:
        • 3- mal täglich 10 - 20 Tropfen. Dies entspricht einer Tagesdosis von 15 - 30 mg Etilefrinhydrochlorid.
      • Für Kinder zwischen 2 und 6 Jahren:
        • 3- mal täglich 5 - 10 Tropfen. Dies entspricht einer Tagesdosis von 7,5 - 15 mg Etilefrinhydrochlorid.
      • Für Kinder unter 2 Jahren:
        • 3- mal täglich 2 - 5 Tropfen. Dies entspricht einer Tagesdosis von 3 - 7,5 mg Etilefrinhydrochlorid.
  • Nehmen Sie das Präparat vorzugsweise vor dem Essen mit einem Glas Flüssigkeit ein.
  • Bei Kindern empfiehlt sich die Gabe in einem Teelöffel Saft oder gesüßtem Tee.
  • Das Präparat sollte nicht am späten Nachmittag oder Abend eingenommen werden, da ihre anregende Wirkung das Einschlafen erschweren kann.
  • Die Notwendigkeit der Einnahme des Präparates sollte regelmäßig überprüft werden.
  • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Präparates zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge des Arzneimittels eingenommen haben, als Sie sollten
    • Bei einer Überdosierung des Präparates können folgende Vergiftungserscheinungen auftreten:
      • Starke Beschleunigung der Herzschlagrate (Tachykardie), Herzrhythmusstörungen, überschießender Blutdruckanstieg (eventuell mit Kopfschmerzen), Schweißausbruch, Erregung, Übelkeit, Erbrechen.
    • Bei Säuglingen und Kleinkindern kann eine Überdosierung zu einer Dämpfung der Atmung (zentrale Atemdepression) und tiefer Bewusstlosigkeit (Koma) führen.
    • Bitte informieren Sie dann sofort einen Arzt. Er wird über die Notwendigkeit der Entfernung des Arzneimittels aus dem Magen-Darm-Trakt und der Gabe von medizinischer Kohle entscheiden. In schweren Fällen kann eine intensivmedizinische Überwachung und Behandlung notwendig werden.

 

  • Wenn Sie die Einnahme des Präparates vergessen haben
    • Nehmen Sie zum nächsten vorgesehenen Zeitpunkt die normale Dosis ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, um die vergessene Einnahme auszugleichen.

 

  • Wenn Sie die Einnahme des Präparates abbrechen
    • Bei Unterbrechen oder vorzeitigem Absetzen der Behandlung ist mit dem Wiederauftreten der Beschwerden zu rechnen.

Patientenhinweise

  • Besondere Vorsicht bei der Einnahme des Präparates ist erforderlich bei
    • Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus)
    • Schilddrüsenüberfunktion
    • erhöhtem Calciumgehalt des Blutes (Hyperkalzämie)
    • erniedrigtem Kaliumgehalt des Blutes (Hypokaliämie)
    • schweren Funktionsstörungen der Niere
    • einer bestimmten Herzerkrankung infolge einer Lungenerkrankung (Cor pulmonale)
    • Herzrhythmusstörungen
    • schweren Erkrankungen, die das Herz und die Blutgefäße betreffen
  • In diesen Fällen sollten Sie sich von Ihrem Arzt beraten und untersuchen lassen, ehe Sie mit der Einnahme des Präparates beginnen.
  • Hinweis:
    • Die Anwendung des Arzneimittels kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Es wurden keine Studien zur Auswirkung auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen durchgeführt.
    • Bitte beachten Sie, dass Nebenwirkungen auftreten können, die das Führen von Fahrzeugen und das Bedienen von Maschinen theoretisch beeinträchtigen könnten.

Schwangerschaft

  • Schwangerschaft
    • Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
    • Das Präparat darf in den ersten 3 Monaten einer Schwangerschaft nicht eingenommen werden.
    • Ab dem 4. Schwangerschaftsmonat ist eine Einnahme möglich, wenn der behandelnde Arzt dies befürwortet.
  • Stillzeit
    • Während der Stillzeit darf das Arzneimittel nicht eingenommen werden, da ein Übertritt in die Muttermilch nicht auszuschließen ist und bei Säuglingen keine Erfahrungen vorliegen.

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Kundenbewertung zu EFFORTIL

Produktbewertungen
16.03.2010

Produktbewertung vom

Ich habe herausgefunden, wie ich es erreiche, morgens ohne Schwindelgefühle aus dem Bett zu kommen. Ich habe nämlich einen niedrigen Blutdruck, was am frühen Morgen immer besonders schlimm ist. Ich habe die Effortil Tropfen und ein Glas Wasser immer an meinem Bett stehen und nehme meine Morgendosis noch im Bett, bevor ich aufstehe. Ich warte 10 Minuten, bis die Tropfen wirken, und dann erst erhebe ich mich. So klappt der Start in den Tag jetzt viel besser. Vielleicht kann ja jemand mit dem gleichen Problem etwas mit meinem Tipp anfangen.

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