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Krewel Meuselbach GmbH
PZN: 3156317 (rezeptfrei)
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Produktinformationen zu CAPTIN 500MG

Allgemeine Informationen zu dem Produkt

Krewel Meuselbach GmbH PZN: 3156317 (rezeptfrei) 10 Stück
Verordnungsart: rezeptfrei

Allgemeine Anwendungshinweise

****
Anwendungsgebiete: Entzündungen, Schmerzen, Erkältung, Kopfschmerzen, Fieber, Zahnschmerzen
Die Captin Zäpfchen 500 mg werden zur Behandlung von leichten bis mittelstarken Schmerzen, Entzündungen und Fieber bei Kindern eingesetzt. Die Zäpfchen enthalten 500 mg des Wirkstoffes Paracetamol. Die Prostaglandine reizen die Nervenenden und senden dadurch Schmerzsignale an das Gehirn. Im Gehirn entsteht dann die Schmerz- und Entzündungsreaktion. Der Wirkstoff hemmt die Produktion der Prostaglandinen im Gehirn. Dank ihrer schmerzlindernden, entzündungshemmenden und fiebersenkenden Eigenschaften lindern die Captin Zäpfchen 500 mg auch die typischen Erkältungsbeschwerden.

Pflichtangaben: CAPTIN 500MG

Indikation


Das Präparat ist ein schmerzstillendes und fiebersenkendes Arzneimittel (Analgetikum, Antipyretikum).

Es wird angewendet zur symptomatischen Behandlung von:
- leichten bis mäßig starken Schmerzen
- Fieber

Kontraindikation

Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Paracetamol, Soja, Erdnuss oder einen der sonstigen Bestandteile sind
- wenn Sie an einer schweren Beeinträchtigung der Leberfunktion leiden

Dosierung

Wenden Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Die Dosierung richtet sich nach den Angaben in der nachfolgenden Tabelle. Paracetamol wird in Abhängigkeit von Körpergewicht und Alter dosiert, in der Regel mit 10 bis 15 mg/kg Körpergewicht als Einzeldosis, bis maximal 60 mg/kg Körpergewicht als Tagesgesamtdosis.

Das jeweilige Dosierungsintervall richtet sich nach der Symptomatik und der maximalen Tagesgesamtdosis. Es sollte 6 Stunden nicht unterschreiten. Bei Beschwerden, die länger als 3 Tage anhalten, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Körpergewicht bzw. AlterEinzeldosis in Anzahl der Zäpfchen (entsprechende Paracetamoldosis)Maximale Tagesdosis (24 Stunden) in Anzahl der Zäpfchen (entsprechende Paracetamoldosis)

26 kg - 32 kg

8-11 Jahre

1 Zäpfchen

(entsprechend 500 mg Paracetamol)

3 Zäpfchen

(entsprechend 15000 mg Paracetamol)

33 kg - 43 kg

11-12 Jahre

1 Zäpfchen

(entsprechend 500 mg Paracetamol)

4 Zäpfchen

(entsprechend 2000 mg Paracetamol)

ab 43 kg:

Kinder, Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene

1 - 2 Zäpfchen

(entsprechend 500 - 1000 mg Paracetamol)

8 Zäpfchen

(entsprechend 4000 mg Paracetamol)

-Behandlungsdauer:

Wenden Sie das Präparat ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht länger als 3 Tage an.

 

Besondere Patientengruppen:

-Leberfunktionsstörungen und leichte Einschränkung der Nierenfunktion:
Bei Patienten mit Leber- oder Nierenfunktionsstörungen sowie Gilbert-Syndrom muss die Dosis vermindert bzw. das Dosisintervall verlängert werden.

-Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz:
Bei schwerer Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance < 10 ml/min) muss ein Dosisintervall von mindestens 8 Stunden eingehalten werden.

-Ältere Patienten:
Es ist keine spezielle Dosisanpassung erforderlich.

-Kinder und Jugendliche mit geringem Körpergewicht:
Eine Anwendung des Arzneimittels bei Kindern unter 8 Jahren bzw. unter 26 kg Körpergewicht wird nicht empfohlen, da die Dosisstärke für diese Patientengruppe nicht geeignet ist. Es stehen jedoch für diese Patientengruppe geeignete Dosisstärken bzw. Darreichungsformen zur Verfügung.


Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Präparates zu stark oder zu schwach ist

-Überdosierung:
Die Gesamtdosis an Paracetamol darf für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren bzw. ab 43 kg Körpergewicht 4000 mg Paracetamol (entsprechend 8 Zäpfchen) täglich und für Kinder 60 mg/kg/Tag nicht übersteigen.
Bei einer Überdosierung treten im Allgemeinen innerhalb von 24 Stunden Beschwerden auf, die Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Blässe und Bauchschmerzen umfassen.
Wenn eine größere Menge des Arzneimittels angewendet wurde als empfohlen, rufen Sie einen Arzt zu Hilfe!

-Vergessene Anwendung:
Wenden Sie nicht die doppelte Dosis an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Patientenhinweise

Besondere Vorsicht bei der Anwendung ist erforderlich,
- wenn Sie chronisch alkoholkrank sind
- wenn Sie an einer Beeinträchtigung der Leberfunktion leiden (Leberentzündung, Gilbert-Syndrom)
- bei vorgeschädigter Niere

Wenn sich Ihre Symptome verschlimmern oder nach 3 Tagen keine Besserung eintritt, oder bei hohem Fieber müssen Sie einen Arzt aufsuchen.

Um das Risiko einer Überdosierung zu verhindern, sollte sichergestellt werden, dass andere Arzneimittel, die gleichzeitig angewendet werden, kein Paracetamol enthalten.

Bei längerem hoch dosiertem, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen. Ganz allgemein kann die gewohnheitsmäßige Anwendung von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen.

Bei abruptem Absetzen nach längerem hoch dosiertem, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen sowie Müdigkeit, Muskelschmerzen, Nervosität und vegetative Symptome auftreten. Die Absetzsymptomatik klingt innerhalb weniger Tage ab. Bis dahin soll die Wiederanwendung von Schmerzmitteln unterbleiben und die erneute Anwendung nicht ohne ärztlichen Rat erfolgen.

Wenden Sie das Arzneimittel nicht ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat längere Zeit oder in höheren Dosen an.

-Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
Das Arzneimittel hat keinen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen. Trotzdem ist nach Anwendung eines Schmerzmittels immer Vorsicht geboten.

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Schwangerschaft

Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Das Präparat sollte nur nach strenger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses während der Schwangerschaft angewendet werden. Sie sollten das Präparat während der Schwangerschaft nicht über längere Zeit, in hohen Dosen oder in Kombination mit anderen Arzneimitteln anwenden, da die Sicherheit der Anwendung für diese Fälle nicht belegt ist.

Paracetamol geht in die Muttermilch über. Da nachteilige Folgen für den Säugling bisher nicht bekannt geworden sind, wird eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein.

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