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Schlafstörungen

Donnerstag, 07. Januar 2021
Inhaltsverzeichnis 

Was versteht man unter Schlafstörungen?

Was sind die Ursachen von Schlafstörungen?

Was sind die Symptome bei Schlafstörungen?

Wie werden Schlafstörungen behandelt?

 

Was versteht man unter Schlafstörungen?

Schlafstörungen gibt es in verschiedenen Formen. Für alle ist charakteristisch, dass kein erholsamer Schlaf möglich ist und die Betroffenen sich tagsüber müde und abgeschlagen fühlen.
 

  1. Insomnien: Ein- oder Durchschlafprobleme
  2. Hypersomnien: ein gesteigertes Schlafbedürfnis, starke Müdigkeit am Tag
  3. Schlafbezogene Atmungsstörungen: z. B. nächtliche Atemaussetzer (Schlafapnoe)
  4. Schlafbezogene Bewegungsstörungen: z. B. Restless-Legs-Syndrom, Zähneknirschen
  5. Parasomnien: z. B. Albträume, Schlafwandeln
  6. Zirkadiane Schlaf-Wach-Rhythmusstörungen: z. B. durch Schichtarbeit, Jetlag
  7. Isolierte Symptome: z. B. starke Muskelzuckungen beim Einschlafen, Kurzschläfer (weniger als 5 Stunden Schlaf) und Langschläfer (mehr als 10 Stunden Schlaf)
  8. Andere Schlafstörungen: alle Schlafprobleme, die sich nicht in eine der oben aufgeführten Kategorien einordnen lassen

 

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Was sind die Ursachen von Schlafstörungen?

Die Ursachen für Schlafstörungen können sehr vielfältig sein. Zum einen kann der Grund in äußeren Faktoren liegen. HelligkeitLärm, ein zu warmes Schlafzimmer, Konsum von Alkohol oder koffeinhaltigen Getränken, aber auch die Einnahme bestimmter Arzneimittel wie Betablocker oder Schilddrüsenhormone können zu einer gestörten Nachtruhe führen. Aber auch innere Einflüsse spielen eine große Rolle. Stress und Sorgen wirken sich ebenso negativ auf die Schlafqualität aus, wie hormonelle Veränderungen z. B. in den Wechseljahren oder in der Schwangerschaft. 

 

Mit zunehmendem Alter nimmt die Produktion des Schlafhormons Melatonin ab, sodass ältere Menschen besonders häufig unter Schlafstörungen leiden. Des Weiteren haben genetische Faktoren ebenfalls einen großen Stellenwert bei Schlafstörungen. Auch organische Ursachen, wie neurologische Krankheitsbilder (Restless-Legs-Syndrom), Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Rheuma oder Krebs können Auslöser von Schlafproblemen sein. Zu guter Letzt begünstigt auch ein gestörter Schlaf-Wach-Rhythmus, wie bei Nacht-oder Schichtarbeit, einen ungesunden Schlaf.

 

Was sind die Symptome bei Schlafstörungen?

Die Symptomatik von Schlafstörungen kann sehr vielschichtig sein, abhängig von Art, Ausmaß und Dauer der Beeinträchtigung.

 

Bei Insomnien (frei übersetzt „Schlaflosigkeiten“) liegen zunächst primär Ein- und Durchschlafprobleme vor. Diese können jedoch besonders über einen längeren Zeitraum hinweg auch von Beeinträchtigungen am Tag begleitet werden. Müdigkeit, erhöhte Reizbarkeit und eine Einschränkung der Leistungsfähigkeit können als Folge auftreten. Hypersomnie macht sich durch eine gesteigerte Einschlafneigung am Tag bemerkbar.

 

Bei Schlafapnoe sind Atemstörungen (z. B. Atemaussetzer) Auslöser der Schlafprobleme und beim Restless-Legs-Syndrom führt ein zwanghafter Bewegungsdrang der Beine zu einer Einschränkung des Schlafs und seiner Erholungsfunktion. Parasomnien (z. B. Schlafwandeln) treten typischerweise episodisch auf.

 

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Wie werden Schlafstörungen behandelt?

Schlafstörungen können auf vielfältige Art und Weise behandelt werden:
 

  • Schlafhygiene: Konkrete schlafhygienische Maßnahmen können hilfreich sein, Schlafstörungen in den Griff zu bekommen. Wirkungsvolle Mittel sind beispielsweise die Gestaltung der Schlafumgebung, das Einstudieren von Schlafritualen oder Entspannungstechniken. Auch regelmäßige Aufsteh- und Zu-Bettgeh-Zeiten (maximale Abweichung 30 min) an jedem Wochentag können Abhilfe schaffen.
  • Stimuluskontrolle: Ziel ist es hierbei, dass Betroffene das Bett nicht mehr mit negativen Gefühlen durch erfolglose Einschlafversuche verbinden, sondern eine positive Einstellung gegenüber ihrer Schlafstätte entwickeln. Der Grundpfeiler der Stimuluskontrolle lautet daher: das Bett ist nur zum Schlafen da und nur dort wird geschlafen. In der Praxis bedeutet dies, dass nur müde ins Bett gegangen wird und dort weder ferngesehen, telefoniert oder gegessen wird. In Wachphasen wird das Bett verlassen und etwas Angenehmes aber gleichzeitig Monotones gemacht wie Lesen oder Musik hören. Schlafphasen während des Tages sollten nicht erfolgen.
  • Arzneimittel gegen Schlafstörungen: In vielen Fällen, beispielsweise bei nervös bedingten Einschlafstörungen, können rezeptfreie Mittel Abhilfe schaffen. Je nach Ursache können aber auch verschreibungspflichtige Schlafmittel infrage kommen.
  • Kognitive Verhaltenstherapie bei Schlafstörungen: diese Therapieform ist besonders dann empfehlenswert, wenn keine eindeutige Ursache für anhaltende Schlafstörungen erkennbar ist. Ein ausgebildeter Therapeut hilft den Betroffenen dabei ihren Schlaf durch Verhaltensänderungen zu verbessern. In der Regel wird hierzu ein Schlaftagebuch geführt und dieses bei den Sitzungen ausgewertet.
Linda Künzig
Autor: Linda Künzig

Linda Künzig, Apothekerin mit Weiterbildungen im Bereich Homöopathie und Naturheilverfahren. Neben ihrer Tätigkeit in einer öffentlichen Apotheke unterstützt sie seit Mai 2019 die Apomio-Redaktion als freie Autorin.