© Sharon McCutcheon - unsplash.com

Diabetes mellitus Typ 2

Dienstag, 12. Januar 2021
Inhaltsverzeichnis 

Was versteht man unter Diabetes mellitus Typ 2?

Was sind die Ursachen von Diabetes mellitus Typ 2?

Was sind die Symptome bei Diabetes mellitus Typ 2?

Wie wird Diabetes mellitus Typ 2 behandelt?

 

 

Was versteht man unter Diabetes mellitus Typ 2?

Diabetes mellitus wird umgangssprachlich auch als „Zuckerkrankheit“ bezeichnet. Es handelt sich hierbei um eine chronische Erkrankung des Stoffwechsels. Betroffene Patienten leiden an erhöhten Blutzuckerwerten aufgrund eines Mangels an Insulin. Insulin ist ein Hormon, das in der Bauchspeicheldrüse gebildet wird und den im Blut befindlichen Zucker in die Zellen leitet. Dort wird daraus Energie gewonnen und zum Teil auch gespeichert. Man unterscheidet zwei verschiedene Formen der Zuckerkrankheit. Bei Typ-1-Diabetes, der meist im Kindes-und Jugendalter auftritt, liegt ein absoluter Insulinmangel vor. Grund ist der Untergang Insulin-produzierender Zellen. Bei Typ-2-Diabetes, oder auch „Erwachsenendiabetes“, liegt meist ein relativer Insulinmangel vor: einem erhöhten Insulin-Bedarf steht eine sinkende Ausschüttung durch Insulin-produzierende Zellen gegenüber.

 

CONTOUR NEXT Set mmol/L Blutzuckermessgerät im Preisvergleich CONTOUR NEXT Set mmol/L Blutzuckermessgerät 1 Stück *** Ascensia Diabetes Care Deutschland GmbH Bewertung CONTOUR NEXT Set mmol/L Blutzuckermessgerät ab 31,10 € ** 21%*
ACCU CHEK Aviva TeststreifenPlasma II im Preisvergleich ACCU CHEK Aviva TeststreifenPlasma II 1X50 Stück *** EMRA-MED Arzneimittel GmbH Bewertung ACCU CHEK Aviva TeststreifenPlasma II ab 21,83 € ** 36%*

 

Was sind die Ursachen von Diabetes mellitus Typ 2?

Als wichtigste Risikofaktoren für die Entwicklung eines Diabetes-Typ-2 spielen neben einer genetischen Veranlagung schlechte Ernährungsgewohnheiten, Mangel an Bewegung und Übergewicht eine entscheidende Rolle. Der erhöhte Insulinbedarf hängt mit einer Insulinresistenz der Organe zusammen. Die Zellen, vor allem die der Leber und der Muskeln, sprechen nicht mehr richtig auf das Insulin an. Zunächst versucht der Körper dem entgegenzusteuern und die Resistenz auszugleichen, indem er mehr Insulin ausschüttet. Doch schließlich lässt die Fähigkeit der Bauchspeicheldrüse das lebenswichtige Hormon zu produzieren nach, die Insulin-bildenden Zellen sind förmlich ausgebrannt. Fettgewebe, insbesondere das Fettgewebe am Bauch, schüttet Stoffe aus, die eine Insulinresistenz begünstigen. Bewegungsmangel bewirkt, dass besonders die Muskelzellen resistent gegenüber Insulin werden.

 

 

Was sind die Symptome bei Diabetes mellitus Typ 2?

Betroffene von Typ-2-Diabetes verspüren zunächst keine Beschwerden und daher bleibt die Stoffwechselstörung oft über lange Zeit unentdeckt. Allerdings können die folgenden, jedoch recht unspezifischen Symptome auf erhöhte Blutzuckerwerte hindeuten:

 

•             Müdigkeit

•             gesteigerte Infektionsanfälligkeit

•             schlecht verheilende Wunden

•             trockene oder juckende Haut

•             gesteigerter Durst

•             häufiges Urinieren

•             Infektionen im Genitalbereich

 

Bei einem sehr hohen Blutzuckerspiegel, kann es zu Bewusstseinsstörungen bis hin zur Bewusstlosigkeit, dem sogenannten diabetischen Koma, kommen. Wird ein Typ-2-Diabetes nicht hinreichend therapiert, enthält das Blut dauerhaft zu viel Zucker wodurch die Blutgefäße geschädigt werden. Daraus können sich verschiedene Folgeerkrankungen mit vielzähligen und breitgefächerten Symptomen entwickeln.

 

CONTOUR NEXT Set mmol/L Blutzuckermessgerät im Preisvergleich CONTOUR NEXT Set mmol/L Blutzuckermessgerät 1 Stück *** Ascensia Diabetes Care Deutschland GmbH Bewertung CONTOUR NEXT Set mmol/L Blutzuckermessgerät ab 31,10 € ** 21%*
ACCU CHEK Aviva TeststreifenPlasma II im Preisvergleich ACCU CHEK Aviva TeststreifenPlasma II 1X50 Stück *** EMRA-MED Arzneimittel GmbH Bewertung ACCU CHEK Aviva TeststreifenPlasma II ab 21,83 € ** 36%*

 

Wie wird Diabetes mellitus Typ 2 behandelt?

Ziel ist es die Blutzuckerwerte von  Typ-2-Diabetikern auf 80 bis 120 mg/dl (4,4 und 6,7 mmol/l) am Tag und 100 bis 140 mg/dl (5,6 und 7,8 mmol/l) vor dem Schlafengehen einzustellen. Hierzu sollten Betroffene zunächst ihre Lebensführung ändern, ihr Gewicht senken und sich mehr bewegen. Sollten diese Maßnahmen nicht ausreichen, ist im nächsten Schritt die medikamentöse Behandlung mit Antidiabetika in Form von Tabletten angezeigt. Sollte auch diese Therapieoption die Blutzuckerwerte nicht ausreichend senken, bleibt als letzte Behandlungsmöglichkeit das Spritzen von Insulin. Es gibt hierzu eine Vielzahl von Insulinpräparaten, die auf unterschiedliche Arten synthetisiert werden. Sie unterscheiden sich hauptsächlich in ihrer Wirkungszeit. So gibt es sehr schnell wirkende Insuline oder Präparate, deren Wirkung zeitverzögert eintritt. Welche Form der Insulintherapie gewählt wird, ist abhängig von den persönlichen Voraussetzungen und Bedürfnissen des Patienten und den Blutzuckerspiegeln im Alltag.

Linda Künzig
Autor: Linda Künzig

Linda Künzig, Apothekerin mit Weiterbildungen im Bereich Homöopathie und Naturheilverfahren. Neben ihrer Tätigkeit in einer öffentlichen Apotheke unterstützt sie seit Mai 2019 die Apomio-Redaktion als freie Autorin.