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Akne

Donnerstag, 11. Februar 2021
Inhaltsverzeichnis 

Was versteht man unter Akne?

Was sind die Ursachen von Akne?

Was sind die Symptome von Akne?

Wie wird Akne behandelt?

 

Was versteht man unter Akne?

Akne ist eine der häufigsten Erkrankungen der Haut und eine Sammelbezeichnung für krankhafte Veränderungen der Talgdrüsen und der Haarfollikel. Akne kennzeichnet sich durch Mitesser, Pickel und Pusteln vorwiegend im Gesicht, aber auch an Dekolleté und Rücken aus. Besonders betroffen sind Jugendliche in der Pubertät. Die Beschwerden klingen meist bis Anfang 20 ab. Bei Betroffenen über 25 Jahren spricht man von Spät- oder Erwachsenenakne.
 

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Was sind die Ursachen von Akne?

Akne geht auf ein Zusammenspiel zwischen Hormonen, Hauttalg und Bakterien zurück, die zu einer Entzündung der Haarfollikel führen.

 

Unter diesen Follikeln versteht man Hautporen aus welchen die Haare wachsen und die mit Hauttalg produzierenden Talgdrüsen verbunden sind. Der Talg gelangt von der Talgdrüse und den Haarfollikeln gemeinsam mit abgestorbenen Hautzellen durch die Poren an die Oberfläche der Haut. Bei Akne sammeln sich getrockneter Talg, Hautschuppen und Bakterien in den Hautporen an und verhindern, dass der Talg durch die Poren abfließen kann.
 

Der mit Abstand häufigste Auslöser für Akne ist die Pubertät. Erhöhte Hormonspiegel führen zu einer übermäßigen Talgproduktion der Talgdrüsen. Doch auch andere Zustände, die mit Schwankungen des Hormonhaushalts einhergehen, können das Auftreten von Akne beeinflussen. Hierzu gehören Schwangerschaft oder Menstruation, das polyzystische Eierstocksyndrom, spezielle Arzneimittel (Corticoide und Anabolika), bestimmte Kosmetika und Dermatika, sehr eng sitzende Kleidung und starkes Schwitzen.
 

Akne verschlimmert sich häufig im Winter und bessert sich im Sommer; eine mögliche Ursache ist die entzündungshemmende Wirkung von Sonnenlicht. Kein Zusammenhang konnte zwischen Akne und mangelhafter Gesichtshygiene und den meisten Lebensmitteln (beispielsweise Schokolade oder fetthaltigen oder stark gewürzten Speisen) hergestellt werden. Ob Milchprodukte und zuckerreiche Ernährung Akne begünstigen, ist noch nicht endgültig geklärt.

 

Was sind die Symptome von Akne?

Die aus der Entzündung der Haarfollikel resultierenden Hautläsionen können unterschiedlich stark ausgeprägt, unterschiedlich schwerwiegend und unterschiedlich tief in die Haut reichen:
 

  • Mitesser (offene Komedonen)
  • Hautgrieß (geschlossene Komedonen)
  • Pickel (entzündete geschlossene Komedonen)
  • Erhabene, feste Knoten (Papeln)
  • Eitergefüllte Knoten auf der Oberfläche (Pusteln)
  • Tiefer liegende, feste, eitergefüllte Knoten (Knötchen)
  • Größere, mit Eiter gefüllte Hauttaschen (Zysten)
  • Sehr große, mit Eiter gefüllte Hauttaschen (Abszesse)
     

Am stärksten ist das Gesicht betroffen, häufig auch der Hals, die Schultern, der Rücken und das Dekolleté. Je nach Schweregrad unterscheidet man leichte, mäßige und schwere Akneverläufe.

Betroffene mit einer leichten Akne haben nur wenige Pickel, Mitesser, Hautgrieße und Pustel. Diese heilen in der Regel ohne Narbenbildung ab. In der mäßigen Verlaufsform ist die Zahl an Hautläsionen deutlich erhöht. Schwere Akne ist von einer sehr großen Anzahl von Mitessern und Hautgrieß, Pickeln und Pusteln oder auch Zysten bis hin zu Abszessen gekennzeichnet. Hier ist die Gefahr der Narbenbildung sehr groß, da die Hautläsionen sehr tief in die Haut reichen.

 

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Wie wird Akne behandelt?

Die Art der Behandlung hängt vom Schweregrad der Akne ab. Bei leichter Akne wird zunächst auf Präparate zurückgegriffen, die direkt auf die Haut aufgetragen werden. Diese topischen Darreichungsformen wirken meist antibakteriell oder austrocknend.
 

Mäßige Akneformen werden gewöhnlich zunächst mit oralen Antibiotika behandelt. Im Anschluss an deren Einnahme kann die weitere Behandlung mit Präparaten zum Auftragen auf die Haut fortgesetzt werden. Bei schwerer Akne, die sich nicht mit Antibiotika behandeln lässt, kann auf Isotretionin zum Einnehmen zurückgegriffen werden.
 

Zur generellen Hautpflege bei Akne sollten die betroffenen Hautstellen ein- bis zweimal pro Tag mit einer milden Seife gewaschen werden. Kosmetika auf Wasserbasis sollten öligen Texturen vorgezogen werden, da diese die Akne verschlimmern können.

Linda Künzig
Autor: Linda Künzig

Linda Künzig, Apothekerin mit Weiterbildungen im Bereich Homöopathie und Naturheilverfahren. Neben ihrer Tätigkeit in einer öffentlichen Apotheke unterstützt sie seit Mai 2019 die Apomio-Redaktion als freie Autorin.