Wissenswertes zu Rauchentwöhnung

In Deutschland raucht nach der "Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS1)“ etwa jeder dritter erwachsene Mensch. Das entspricht knapp 20 Millionen Menschen. 

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Anwendungsgebiete: Raucherentwöhnung, Stimmungsschwankungen, nervöse Beschwerden

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Darreichungsform: Pflaster

Anwendungsgebiete: Raucherentwöhnung, Stimmungsschwankungen, nervöse Beschwerden

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Darreichungsform: Pflaster

Anwendungsgebiete: Raucherentwöhnung

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1 Erfahrungsbericht Darreichungsform: Pflaster

Anwendungsgebiete: Raucherentwöhnung

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Darreichungsform: Pflaster

Anwendungsgebiete: Raucherentwöhnung, Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit

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Darreichungsform: Pflaster

Anwendungsgebiete: Raucherentwöhnung

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Darreichungsform: Pflaster

Anwendungsgebiete: Raucherentwöhnung, innere Unruhe, Stimmungsschwankungen

27,88 € bis 38,35 €
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Mehr Informationen zum Thema Rauchentwöhnung

Früher oder später denkt fast jeder Raucher darüber nach, mit dem Rauchen aufzuhören. Neben der finanziellen Ersparnis gehört auch die Gesundheit zu dem Hauptargumenten. Dennoch gelingt es den wenigsten Rauchern beim ersten Versuch mit der „schlechten“ Angewohnheit aufzuhören.

Bis zu sechs Versuche braucht ein Raucher im Schnitt, um dauerhaft auf den Glimmstängel zu verzichten. Wie der Psychologe Professor Stephan Mühlig der Apotheken Umschau berichtet, gelingt es nur zwischen drei und sechs Prozent der Raucher gleich beim ersten Mal rauchfrei zu werden.

Viele Raucher starten gar nicht erst den Versuch das Laster aufzugeben. Sie fürchten die unschönen Entzugserscheinungen, wie zum Beispiel Gereiztheit, gesteigertes Rauchverlangen und sogar eine Gewichtszunahme. Dabei fallen die Entzugserscheinungen oft weniger schlimm aus als erwartet und sie lassen nach etwa zehn Tagen nach. Die Sucht, also der körperliche Entzug, verschwindet sogar nach vier bis sechs Wochen.

Raucher gefährden ihre Gesundheit

Zwar stehen inzwischen die gesundheitlichen Folgen in fetten schwarzen Buchstaben auf jeder Zigarettenverpackung, doch da das Rauchen keine rationale Entscheidung darstellt, sondern eine Sucht, bewirken sie kaum etwas bei den Rauchern. Dennoch sind die gesundheitlichen Risiken des Rauchens enorm. Statistisch betrachtet wird Lungenkrebs zu 90% durch das Rauchen verursacht. Doch nicht nur die Lunge wird durch das Rauchen geschädigt. Im Grunde ist jedes Organ betroffen. Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems und der Atemwege treten am häufigsten auf. Personen die rauchen haben ein doppelt so hohes Risiko einen Schlaganfall oder Herz-Kreislauferkrankungen zu erleiden. Besondern häufig kommt es bei den Rauchern auch zum sogenannten Raucherhusten. Dabei handelt es sich um eine chronisch-obstruktive Bronchitis. Studien zeigen außerdem, dass Raucher eher von psychischen Leiden, wie zum Beispiel Depressionen, Angstzustände und Selbstmordgedanken betroffen sind. Zusätzlich sollen sie ein erhöhtes Risiko besitzen, an Demenz zu erkranken. Potenzstörungen gehören ebenfalls zu den möglichen Folgen des dauerhaften Rauchens. Auch kommt es zu einem erhöhten Risiko von Fehlgeburten, wenn die werdende Mutter bzw. der werdende Vater Raucher sind.

Raucher sterben früher

Man sagt, dass Raucher im Schnitt zehn Jahre weniger leben. Die Anzahl der Menschen, die jährlich an den Folgen des Rauchens sterben, beträgt laut dem Krebsforschungszentrum zwischen 110.000 und 140.000. Sogar Nichtraucher, jährlich etwa 3.300 Personen, sterben an den Folgen des Passivrauchens.

Etwa die Hälfte der Todesfälle, die auf das Rauchen zurückzuführen sind, treten im Alter zwischen 35 und 69 auf. Erschreckend ist auch, dass nur 58% der Raucher mindestens 70 Jahre alt werden. Unter den Nichtrauchern liegt der Anteil bei 81%. Das 80. Lebensjahr erreichen nur 26% der Raucher. Bei den Nichtrauchern sind es 59%.

Aufhören lohnt sich

Nicht nur aus finanziellen Gründen lohnt es sich, das Rauchen aufzugeben. Inzwischen kostet eine Packung Zigaretten, je nach Marke, um die 6€. Die Gesundheit dankt es einem sehr schnell. Bereits nach 24 Stunden sinkt das Risiko einen Herzinfarkt zu erleiden. Ehemalige Raucher können auch bestätigen, dass bereits nach kurzer Zeit alles wieder intensiver schmeckt und auch besser riecht. Bereits nach zwei Tagen erholen sich die Geschmacks- und Geruchsnerven. Nach den ersten Monaten ohne Kippe erholen sich auch die Atemwege und sie lösen sich vom Schleim. Das macht sich vor allem beim Sport positiv bemerkbar und auch dadurch, dass der elende Raucherhusten abnimmt. Und wer eisern dran bleibt, ist nach zehn Jahren des Nichtrauchens nur noch halb so sehr gefährdet an Lungenkrebs zu erkranken.

Auch wenig Rauchen und light-Zigaretten sind schädlich

Lange hielt sich das Gerücht aufrecht, dass leichtere Zigaretten, also solche, die weniger Nikotin enthalten auch weniger schädlich sind. Sogenannte light-Zigaretten enthalten zwar weniger Nikotin, aber dafür mehr von den anderen Giftstoffen. Außerdem haben Untersuchungen gezeigt, dass Raucher von light-Zigaretten tiefer und stärker inhalieren, um das Verlangen nach Nikotin zu stillen. Somit sind sie für die Gesundheit noch schädlicher als normale Zigaretten.

Die Sucht nach Nikotin kann selbst mit nur einer Zigarette am Tag entstehen. Zwar ist das Risiko an den typischen Krankheiten des Rauchens zu erkranken geringer, als wenn man eine ganze Packung am Tag raucht, doch die schädlichen Stoffe gelangen in den Körper, wenn auch in geringerem Maße, und steigern das Risiko einer Erkrankung.

Rauchentwöhnung durch eine Nikotinersatztherapie

Eine Möglichkeit um mit dem Rauchen aufzuhören, jedoch die unangenehmen Entzugserscheinungen einzudämmen, kann eine Nikotinersatztherapie mit Hilfe von Nikotinpflastern, -kaugummis, oder tabletten sein. Alle diese Produkte haben gemeinsam, dass sie den Körper weiterhin mit Nikotin versorgen. Im Gegensatz zu den Zigaretten sind in den Ersatzprodukten keine weiteren giftigen Stoffe, wie zum Beispiel Teer oder Blausäure, enthalten. Dem Raucher soll durch das gezielte zuführen von medizinischem Nikotin das Rauchen abgewöhnt werden. Studien bestätigen den Erfolg von Nikotinersatzprodukten. Wie die Techniker Krankenkasse berichtet, zeigen Studienergebnisse, dass es 16% der  Studienteilnehmer schaffen, nach einer Nikotinersatztherapie, mit dem Rauchen aufzuhören. Ohne eine solche Therapie sind es nur 10%. Es konnte auch nachgewiesen werden, dass die Wirksamkeit einer solchen Therapie steigt, wenn mehrere Ersatzprodukte eingesetzt werden. Je nach Rauchertyp kann es sinnvoll sein, Nikotinpflaster und Nikotinkaugummis kombiniert einzusetzen.

Nikotinersatzprodukte gibt es in verschiedenen Stärken. Die Nikotinpflaster werden auf eine saubere und unverletzte Körperstelle aufgedrückt und entfalten von dort aus ihre Wirkungsdauer bis zu 24 Stunden. Nikotinkaugummis sollen zum Einsatz kommen, wenn das akute Verlangen nach einer Zigarette aufkommt. Das Kaugummi wird eine halbe Stunde lang gekaut, damit das Nikotin gleichmäßig abgelöst wird und in den Körper gelangt. Ähnlich funktionieren auch die Nikotintabletten. Sie werden etwa eine halbe Stunde lang gelutscht, damit das Nikotin optimal an den Körper abgegeben werden kann.  

Nikotinersatzprodukte gibt es in den Apotheken rezeptfrei zu kaufen. Eine Erstattung der Kosten durch die Krankenkassen findet leider nicht statt.

Die typischen Entzugserscheinungen

Gesteigerter Appetit

Die meisten Raucher, die dem Glimmstängel ade sagen, verspüren gerade in der Anfangszeit einen gesteigerten Appetit. Das kommt daher, dass das Rauchen den Hunger dämpft und die Verdauung ankurbelt. Durch das Rauchen verbraucht der Körper im Schnitt 250 Kalorien mehr. Durch die Giftstoffe die in den Körper gelangen, ist dieser ständig damit beschäftigt diese zu kompensieren und wichtige Nährstoffe aufzunehmen. Wer das Rauchen also einstellt verbraucht weniger Kalorien, weil der Stoffwechsel zum Normalzustand zurückfährt. Viele Raucher greifen dann eher zu Schokolade und anderen Süßigkeiten, um den gesteigerten Appetit zu stillen. Laut rauchfrei-info.de nehmen jedoch nur 60% der ehemaligen Raucher zwischen 2,5 und 4 kg Gewicht zu und nur zehn Prozent der ehemaligen Raucher bis zu 10 kg. Bei den meisten pendelt sich das Gewicht wieder ein. Dies sollte jedoch niemanden davon abhalten mit dem Rauchen aufzuhören, dann die Folgen der möglichen Gewichtszunahme sind weniger gravierend als die des dauerhaften Rauchens.

Gereiztheit und gesteigertes Rauchverlangen

Gerade in den ersten Tagen ohne Zigarette kann die Laune unter dem körperlichen Verlangen nach Nikotin und Co. leiden. Es kann helfen, das Umfeld über den neuen Umstand zu informieren und um Verständnis zu werben. Spaziergänge können ebenfalls vom Verlangen ablenken. Generell helfen Sport und Bewegung, da dabei Glückshormone ausgeschüttet werden, die der schlechten Laune entgegenwirken können. Als beginnender Nichtraucher sollte man auch die typischen Rauchersituationen vermeiden. Gerade in der Arbeit, kann es bedeuten, dass man sich von den Raucherkreisen zurückziehen muss. Stattdessen kann man sich auf einen Kaffee oder Tee treffen, so dass die sozialen Kontakte  nicht darunter leiden.