Wissenswertes zu Pyolysin

Pyolysin ist eine antibiotikafreie Wund- und Heilsalbe mit vielfältigen Anwendungsbereichen. Sie wird zur Behandlung von oberflächlichen Wunden und Verletzungen, Hautinfektionen, Entzündungen, Akne, Wundrose, Pilzinfektionen der Scheide, leichten Verbrennungen sowie ergänzend bei Unterschenkelgeschwüren eingesetzt.

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Kategorie: Pyolysin Darreichungsform: Salbe

Anwendungsgebiete: Entzündungen, Verletzungen, Wunden, Hauterkrankungen, Akne, Wundheilung, Verbrennungen

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2 Erfahrungsberichte Kategorie: Pyolysin Darreichungsform: Salbe

Anwendungsgebiete: Pilzerkrankungen, Akne, Abwehrkräfte, Wundheilung, Verbrennungen, Hautinfektionen

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1 Erfahrungsbericht Kategorie: Pyolysin Darreichungsform: Salbe

Anwendungsgebiete: Entzündungen, Akne, Abwehrkräfte, Wundheilung, Verbrennungen, Hautinfektionen

4,13 € bis 7,89 €
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Der breite Anwendungsbereich wird durch eine Wirkstoffkombination ermöglicht, die sowohl die Abwehrkräfte stärkt und die Ausbreitung von Keimen hemmt als auch Entzündungen lindert und die Wundheilung unterstützt.

Was passiert bei leichten Hautverletzungen und der anschließenden Wundheilung?

Die Haut erfüllt eine wichtige Schutzfunktion. Im Alltag kommt es leicht zu kleinen Schrammen, Rissen oder auch Verbrennungen. Das Hautgewebe wird an diesen Stellen zerstört. Häufig entstehen dabei auch offene Stellen, in die Keime eindringen können. Die Haut verfügt aber über ein gut abgestimmtes System, um oberflächliche Wunden schnell zu schließen. Werden kleine Blutgefäße verletzt, verengen sich die Gefäße und die Blutgerinnung setzt ein. Dazu werden vermehrt Blutplättchen an den verletzten Gefäßen angelagert und es bildet sich ein Pfropf, der die Blutung stillt. Die Blutplättchen aktivieren weiße Blutkörperchen, die körperfremdes Material, Zelltrümmer und Bakterien aufnehmen und beseitigen. Aus dem Pfropf entsteht ein Schorf, der die Wunde wie ein natürlicher Verband schützt. Gleichzeitig wird die Gewebsneubildung angeregt, um die Wunde zu schließen. Bei leichten Verbrennungen geht örtlich Hautgewebe durch die Hitzeeinwirkung unter. Auch hier wird durch Blutplättchen zerstörtes Gewebe aufgenommen und die Gewebsneubildung angeregt. Verläuft die Heilung komplikationslos, ist die Wunde nach ungefähr einer Woche verheilt.

Was sind die Wirkstoffe von Pyolysin und wie unterstützen sie die Reparaturmechanismen der Haut?

Die Wirkung der Salbe wird durch das Zusammenwirken von Phyolisin, Salicylsäure und Zinkoxid erreicht.
Pyolysin ist ein Filtrat, das aus 9 verschiedenen Bakterienstämmen (Staphylokokken, Escherichia coli, Enterokokken, Streptokokken und Pseudomonas aeruginosa) hergestellt wird. Diese Bakterien sind weit verbreitet und können bei Anfälligkeit und/oder starker Vermehrung zu Infektionen und anderen Erkrankungen beim Menschen führen. Das Filtrat aus diesen Kulturen wird aber vor dem Einsatz sterilisiert und die Bakterien abgetötet. So verursacht Pyolysin keine Infektionen, zeigt aber einen stärkenden Effekt auf das Immunsystem: Die Keimabwehr wird verbessert und die Wundheilung beschleunigt.
Salicylsäure vermindert äußerlich angewendet Verhornungen der Haut, indem sie das Abschilfern der oberen Hautschichten und damit auch den Regenerationsprozess der Haut fördert. Salicylsäure wirkt doppelt: Zum einen ist sie in der Lage, Hornzellverbindungen direkt zu lösen, zum anderen aktiviert sie auch körpereigene Enzyme, die hornhautauflösend wirken und hemmt übermäßiges Zellwachstum. Außerdem wirkt Salicylsäure schmerzlindernd, entzündungshemmend und leicht antibakteriell. Hautreizungen werden gelindert und eine reguläre Gewebeneubildung gefördert. Durch diese Eigenschaften ist Salicylsäure ideal geeignet, um sie bei der Wundversorgung, bei Verhornungsstörungen und entzündlichen Hauterkrankungen wie Akne und Schuppenflechte einzusetzen.
Zinkoxid ist ein bewährtes Mittel zur Behandlung von Wunden. Es besitzt gleich mehrere Eigenschaften, die die Wundheilung fördern. Es deckt die Wundoberfläche gut ab und schützt dadurch die Wunde. In Kontakt mit dem flüssigen Wundsekret bilden sich Zinksalze, die das Gewebe zusammenziehen. Das verringert die Ausscheidung von Wundwasser, bindet dieses und unterstützt so den Wundschluss. Zusätzlich wirken die Zinksalze leicht antiseptisch. Zinkoxid ist eine gute Wirkstoffergänzung, da es die Wundheilung beschleunigt und gleichzeitig die Abwehrprozesse und Regeneration der Haut fördert.

Kontraindikationen: Wann darf Pyolysin Salbe nicht angewendet werden?

Die Salbe darf nicht angewendet werden, wenn Überempfindlichkeiten gegenüber einer ihrer Inhaltsstoffe besteht. Auch bei Kindern unter 12 Jahren und bei Schwangeren sollte die Salbe mangels ausreichender Daten nicht verwendet werden. Für eine Anwendung am Auge ist die Salbe nicht bestimmt. Die Salbe sollte nicht in Kombination mit Wundverbänden (z.B. Hydrokolloidverbänden) verwendet werden, da zu einer Anwendung mit Verbandsverschluss keine Daten vorliegen.

Was ist bei der Anwendung von Pyolysin Salbe zu beachten?

Bei gleichzeitiger Verwendung der Salbe und Kondomen kann sich die Reißfestigkeit und so die Sicherheit der Kondome vermindern. Stillende sollten die Salbe nicht im Brustbereich anwenden. Sollten sich Symptome während der Behandlung verschlimmern oder nach einer Woche keine Besserung eingetreten sein, suchen Sie bitte einen Arzt auf. Insgesamt sollte Pyolysin Salbe nicht länger als 3 Wochen angewendet werden.

Welche Nebenwirkungen können auftreten?

Sehr selten sind Kontaktallergien möglich.

Welche Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln sind bekannt?

Salicylsäure kann die Resorption (Aufnahme) von Substanzen aus anderen äußerlich aufgetragenen Mitteln über die Haut erhöhen oder verringern und so in ihrer Wirkstärke verändern. Zinkoxid kann die Resorption herabsetzen.

Wie sollten Sie bei der Erstversorgung von Wunden vorgehen?

Bei leichten Verletzungen oder Verbrennungen brauchen Sie in der Regel keinen Arzt. Kleine Wunden sollten Sie zunächst reinigen und eventuelle leichte Blutungen stillen. Dies erreichen Sie am einfachsten, indem Sie kühles Wasser über die Wunde laufen lassen. Etwaige Fremdkörper werden ausgespült und die Blutgefäße ziehen sich durch das Abkühlen zusammen. Falls vorhanden könne Sie auch ein desinfizierendes Spray oder eine Tinktur verwenden. Nachbluten kann durch sanftes Aufdrücken mit einem sauberen Tempo oder Tissue auf die Wunde eingedämmt werden.
Leichte Verbrennungen werden so schnell wie möglich gekühlt, entweder unter fließendem, nicht zu kaltem Wasser oder wenn dies, z.B. im Gesicht, nicht möglich ist, mit einem kühlen Tuch. Die Kühlung wirkt schmerzlindernd und leitet die Wärme ab.
Im Anschluss tragen Sie eine dünne Schicht Pyolysin und eventuell ein leichtes Pflaster (kein Hydrokolloidverband) auf die verletzte Stelle auf, um die Wunde vor Verschmutzung und Infektion zu schützen sowie die Wundheilung zu beschleunigen. Bei größeren, stark blutenden oder infizierten Wunden suchen Sie bitte Ihren Arzt auf.