Wissenswertes zu Phytodolor

Phytodolor ist ein pflanzliches Präparat mit schmerzstillender und antirheumatischer Wirkung. Es wird bei akuten und subakuten Bewegungsschmerzen, Ischias, Hexenschuss und Neuralgien eingesetzt.

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1 Erfahrungsbericht Kategorie: Phytodolor

Anwendungsgebiete: Rheuma, Entzündungen, Rückenschmerzen, Gelenkerkrankungen, Schwellungen

12,97 € bis 20,15 €
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2 Erfahrungsberichte Kategorie: Phytodolor Darreichungsform: Tropfen

Anwendungsgebiete: Rheumatische Gelenkbeschwerden, Muskelschmerzen, Gelenkerkrankungen, Verspannungen

27,01 € bis 28,05 €
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Die Kombination aus drei Heilpflanzen bekämpft die Entzündung, entwässert und verringert die Schwellung in Gelenken. Mit seiner entzündungshemmenden, schmerzlindernden Wirkung stellt Phytodolor eine gute und nebenwirkungsarme Alternative zu synthetischen Schmerzmitteln dar. Phytodolor kann auch zur Langzeittherapie angewendet werden.

Was ist Rheuma?

Der Name Rheuma kommt aus dem Griechischen und heißt übersetzt Fließen. Abgeleitet wurde der Name von den fließenden, eigentlich wandernden Schmerzen der Krankheiten des rheumatischen Formenkreises, wie es medizinisch korrekt heißt. Betroffen ist der Bewegungs- und Stützapparat. Das sind Muskeln, Sehnen, Bänder, Knochen und Knorpel. Die Erkrankungen können entzündlich sein wie bei Arthritis, rheumatischem Fieber und Morbus Bechterew. Oder sie sind degenerativ, d.h. durch Verschleiß bedingt. Beispiele dafür sind Arthrose an den Gelenken und der Wirbelsäule. Zu den insgesamt 200 Erkrankungen zählen auch der Weichteilrheumatismus (Muskeln, Sehnenscheiden, Schleimbeutel), Fibromyalgie und rheumatische Schmerzen z.B. während einer Grippe. Rheumatische Erkrankungen sind gekennzeichnet durch Schmerzen an wechselnden Orten des Körpers und Bewegungseinschränkung.

Was sind die Ursachen und Symptome von Ischias und Hexenschuss?

Der Ischiasnerv beginnt im Rückenmark auf Hüfthöhe und reicht bis zu den Zehen. Starke Verspannungen der Rückenmuskulatur, Blockierungen der Wirbelkörper, Bandscheibenvorwölbung oder -vorfall können den Nerv reizen oder einklemmen. Folge ist ein plötzlich in der Hüftgegend einschießender, stechend-brennender Schmerz, der bis zu den Zehen gehen kann. Der Druck wird meist nur auf die eine Wurzel des längsten Nervs des Körpers ausgeübt. Deshalb spürt man den Schmerz nur auf einer Seite. Zunehmender Verschleiß der Bandscheiben fördert neben Vorfall, Verletzungen und Entzündungen eine Ischialgie.

Und der Hexenschuss oder medizinisch Lumbago? Bei einer ungünstigen Drehbewegung des Rückgrats oder beim Bücken und wieder Aufrichten passiert es: Ein plötzlicher, ziehend-stechender Schmerz im unteren Rücken. Der Betroffene bleibt wie erstarrt in der Position, die er gerade einnimmt. Weder Aufrichten noch nach vorne Beugen sind möglich. Schmerz total. Ursachen sind eine verkürzte, verspannte Rückenmuskulatur mit unelastisch gewordenen Muskelfaszien (Bewegungsmangel!), überlastete Bänder oder Blockierungen des Iliosakralgelenks zwischen Kreuzbein und Darmbein.

Welche Heilpflanzen enthält Phytodolor?

Phytodolor enthält Zitterpappelrinde und –blätter-Extrakt, Eschenrinde-Extrakt und Echtes Goldrutenkraut-Extrakt im Verhältnis 3:1:1. Als Auszugsmittel der Frischpflanzen wurde 60%iger Ethanol verwendet.

Wie wirken ihre Inhaltsstoffe gegen Rheuma und Schmerzen? 

Die Eschenrinde enthält Gerb- und Bitterstoffe, Flavonoide und Cumarine. Gerb- und Bitterstoffe wirken adstringierend und antientzündlich. Auch die Flavonoide Quercitrin und Rutin hemmen die Entzündung. Zudem binden sie als Antioxidantien zellschädigende freie Radikale. Rutin ist bekannt für seine abdichtende, gefäßstärkende und Ödem ausschwemmende Wirkung, die auch bei Venenleiden erfolgreich eingesetzt wird. Die entzündungsbedingten Gelenkschwellungen bilden sich so zurück. Cumarine bekämpfen die Entzündung, entkrampfen und beruhigen. Aufgrund ihrer blutverdünnenden Wirkung werden sie in der Medizin auch zur Thrombose-Prophylaxe eingesetzt.
Die Zitterpappel gehört zur Familie der Weidengewächse und ist so eine natürliche Verwandte der synthetischen Acetylsalicylsäure (Aspirin). Ihre Rinde hat einen Gehalt an Salicylderivaten von bis zu 10%. Entsprechend wirkt sie schmerzlindernd, entzündungs- und Ödem hemmend. Das Salicin wird erst im Körper zum aktiven Wirkstoff verstoffwechselt. Daher treten die Effekte etwas verzögert ein.
Die Goldrute ist mit die wichtigste Heilpflanze bei Nierenleiden. Sie enthält Flavonoid- und Phenylglykoside, Gerbstoffe, Saponine und Mineralstoffe. Auch bei rheumatischen Erkrankungen hilft ihre flüssigkeitsausschwemmende, schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkung. Das Immunsystem wird aktiviert. Ödeme werden reduziert.
Phytodolor bietet mit diesen drei Heilpflanzen eine effektive Unterstützung aus der Natur bei Schmerzen und Entzündungen im Bewegungsapparat.

Kontraindikationen: Wann sollte Phytodolor nicht angewendet werden?

Gegenanzeige ist eine Überempfindlichkeit gegen Salicylate (z.B. Acetylsalicylsäure in Aspirin) und gegen die einzelnen Heilpflanzen. Phytodolor wird erst ab dem 18. Lebensjahr empfohlen.

Worauf sollten Sie bei der Einnahme von Phytodolor achten?  

Phytodolor enthält 45,6 % Alkohol. Mit jeder Einnahme von 40 Tropfen werden bis zu 0,7 g Alkohol aufgenommen. Das kann ein gesundheitliches Risiko u.a. bei Leberkranken, Alkoholkranken, Epileptikern, Hirngeschädigten, Schwangeren und Kindern bedeuten.
Nachdem Phytodolor angebrochen wurde, ist die Tinktur 12 Wochen haltbar.
Die Wirkung von Phytodolor tritt erst nach wenigen Tagen ein. Bei einer Langzeittherapie wird eine intermittierende Einnahme empfohlen: 3 Wochen Einnahme und 3 Wochen Pause im Wechsel.
Aufgrund der vorliegenden Daten besteht kein Grund, Phytodolor nicht während der Schwangerschaft und Stillzeit anzuwenden. Dennoch wird empfohlen, vor der Einnahme einen Arzt zu befragen.

Welche Nebenwirkungen von Phytodolor sind möglich?

Selten treten Magen-Darm-Beschwerden oder Überempfindlichkeitsreaktionen auf.

Gibt es Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten?

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln sind bisher nicht bekannt.

Was können Sie noch bei rheumatischen Beschwerden tun?

Wichtig ist, bei Schmerzen eine Schonhaltung und die Entwicklung eines Schmerzgedächtnisses zu verhindern. Neben einem Medikament wie Phytodolor ist deshalb Physiotherapie empfehlenswert mit einer Anweisung für zuhause, welche Bewegungen förderlich und heilsam sind.
Bei einem Entzündungsschub mit Wärme und Schwellung lindern Kälte-Anwendungen die Beschwerden: kühlende Gels (Arnika), Eisspray, gefrorene Waschlappen und Quarkwickel.
Bei degenerativen Erkrankungen tut Wärme gut, fördert die Durchblutung und die Beweglichkeit: Fango, Moor, Wechselduschen, heiße Voll- oder Teilbäder, Bürstenmassage und Kirschkernkissen. Als gelenkschonender Sport eignen sich Schwimmen und Radfahren. Beweglich machen auch Yoga, Tai Chi und Qi Gong.
Nachhaltig wirken Darmsanierung, Entsäuerung und Naturheilverfahren wie Homöopathie, Akupunktur und Schröpfen. Basische Ernährung, regelmäßiges Fasten und die Entgiftung mit Heilerde, Flohsamen, Chlorella oder Spirulina und viel Trinken entziehen der Erkrankung noch ein Stück mehr den Boden.