Wissenswertes zu Biofreeze

Biofreeze ist ein kühlendes Schmerzgel zur Anwendung bei Sportverletzungen, wie Prellungen, Zerrungen und Verstauchungen, bei Rücken- und Nackenschmerzen, Arthritis und anderen Muskel- und Gelenkbeschwerden. Es sorgt schon kurz nach dem Auftragen für eine deutliche Kühlung und anhaltende Schmerzlinderung.

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Produkte aus der Kategorie Biofreeze

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1 Erfahrungsbericht Kategorie: Biofreeze Darreichungsform: Gel

Anwendungsgebiete: Entzündungen, Schmerzen, Muskelkrämpfe, Muskelverspannungen, Muskelschmerzen, Schwellungen

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1 Erfahrungsbericht Kategorie: Biofreeze Darreichungsform: Gel

Anwendungsgebiete: Schmerzen, Kältetherapie, Sportverletzungen, Kühlung

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Kategorie: Biofreeze Darreichungsform: Gel

Anwendungsgebiete: Entzündungen, Schmerzen, Schwellungen, Muskelkater

25,84 € bis 39,95 €
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1 Erfahrungsbericht Kategorie: Biofreeze Darreichungsform: Gel

Anwendungsgebiete: Schmerzen, Muskelverspannungen, Kältetherapie, Entspannung

38,74 € bis 59,95 €
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Kategorie: Biofreeze

169,00 € bis 198,60 €
Es wurden 5 Produkte gefunden.

Mehr Informationen zum Thema Biofreeze

Biofreeze wird schon seit Jahren in den USA von Profi- und Freizeitsportlern eingesetzt und ist jetzt auch in Deutschland erhältlich. Es kann schon vorbeugend gegen Muskelverspannungen und –krämpfe sowie Muskelkater aufgetragen werden. Aufgrund seines kühlenden und gleichzeitig durchblutenden Effekts ist es zudem bei akuter und rheumatoider Arthritis indiziert. Auch Massagen, Physiotherapie und Chiropraktik werden mit dem erfrischend duftenden Schmerzmittel erfolgreich unterstützt.

Wirkstoffe und Wirkung

Menthol hat eine kühlende, betäubende und damit schmerzstillende Wirkung. Das Besondere an Menthol ist das wohltuende Kältegefühl auf der Haut und die gleichzeitige Anregung der Durchblutung im Gewebe darunter. Eis-Gel-Packungen aus dem Gefrierfach dagegen kühlen nur und verengen dabei die Blutgefäße, was die Durchblutung mindert. Daher ist Menthol mit diesem Doppeleffekt heilsamer bei Muskelverspannungen und Rheuma.
Blätter des in Südamerika beheimateten Mate-Strauchs (Ilex paraguariensis )enthalten Koffein. Äußerlich angewendet wirkt die Substanz durchblutungsfördernd. Sie entwässert das Gewebe, hat einen abschwellenden Effekt und hilft, angestaute Flüssigkeit abzutransportieren.

Kampfer übt eine schmerzlindernde Wirkung bei Muskel- und Gelenkbeschwerden, besonders bei rheumatischen Erkrankungen aus.

Biofreeze Schmerzgel ist auf alkoholischer Basis (Isopropylalkohol) hergestellt, was den kühlenden Effekt noch verstärkt.

 

Nebenwirkungen

Besonders bei empfindlicher Haut kann es zu Reizungen und Rötungen kommen. Dasselbe gilt bei allergischen Reaktionen auf Menthol (Minze) oder Kampfer. Vorsorglich kann ein Verträglichkeitstest auf einer kleinen Hautstelle gemacht werden.
Werden größere Mengen Biofreeze verwendet, kann es wegen des Mentholgeruchs  kurzzeitig zu Kurzatmigkeit, Kopfschmerzen, Schwindel und Husten kommen.
Wichtig: Für Kleinkinder sind Produkte mit intensiven Düften wie Menthol und Kampfer nicht geeignet! Es kann zu Atemnot und Erstickungsgefühlen kommen.

 

Darreichungsformen

Für zuhause und unterwegs:
Roll-on mit 82 g
Tube mit 110 g
Zur professionellen Anwendung in der Massage- und Physiotherapie-Praxis:
Spender mit 452 g und 904 g

 

Erste Hilfe bei Sportverletzungen

Bei fast jeder Sportverletzung ist die sofortige Anwendung der PECH-Maßnahmen nach Prof. Böhmer (Orthopädischen Universitätsklinik Frankfurt) notwendig:

P für Pause
Sofort mit dem Sport aufhören und den betroffenen Bereich ruhigstellen
E für Eis
Falls die Haut unverletzt ist, sofort mit einem Gel wie Biofreeze oder Eis kühlen. Das Eis nie direkt auf die Haut geben, um Kälteschäden zu vermeiden. Eis nicht zu lange anwenden, weil sonst die Wundheilung gestört wird.
C für Compression

Um das Eis herum oder nach dem Eis einen nicht zu festen Kompressionsverband anlegen.
H für Hochlagerung
Das verletzte Körperteil hochlagern. Ein verletzter Fuß z.B. sollte zum Vermeiden der Schwellung bis zu 48 Stunden nach der Verletzung hochgelagert werden.

 

Was ist Schmerz?

Ohne Schmerzempfinden könnten wir nicht überleben. Schmerz ist ein Alarmsignal, dass im Körper etwas nicht stimmt. Er dient dem Schutz, um Schädigungen zu stoppen (heiße Herdplatte), zur Schonung aufzurufen (Verstauchungen, Brüche) oder auf krankhafte Prozesse aufmerksam zu machen, die man nicht sieht.

Akute und chronische Schmerzen

Akute Schmerzen entstehen aus einem Reiz durch Hitze, Kälte, Druck, Verletzung, Strom oder chemische Substanzen. Der Körper verfügt in Haut und Organen über Wahrnehmungsfühler, die Nozizeptoren. Sie nehmen den Reiz auf und senden ihn über Schmerzfasern als elektrische Impulse zum Rückenmark. Dort werden sie verarbeitet. Bei sofortigem Handlungsbedarf entsteht ein Reflex. Die Hand wird von der heißen Herdplatte weggezogen.

Dazu braucht es keine Beteiligung vom Gehirn. Das löst das Rückenmark alleine, leitet das Signal aber anschließend in die oberste Schaltzentrale weiter. Von dort kommt dann die Info, dass es wehgetan hat, und jetzt spüren wir erst den Schmerz. Akuter Schmerz hat eine klare Ursache, ist auf ein bestimmtes Körperareal beschränkt und klingt nach der Heilung wieder vollständig ab.

Hält ein Schmerz länger als 3-6 Monate an und beeinträchtigt den Patienten körperlich (Bewegungsverlust, Funktionseinschränkung), in der Befindlichkeit, Stimmung und seinen Gedanken sowie sozial, wird von chronischem Schmerz gesprochen. Dasselbe gilt für Schmerzen, die immer wiederkehren. Die Wahrnehmungsfühler im Körper werden dauerhaft oder immer wieder gereizt. Die Ursachen können vielfältig sein:

  • Chronische Erkrankungen und Entzündungen (Rheumatoide Arthritis, fortgeschrittene Arthrose, Osteoporose, Krebs)
  • Schädigungen von Nervenfasern (Diabetes, Bandscheibenvorfälle, nach einer Gürtelrose)
  • Muskelverspannungen im Nacken (Kopfschmerzen) oder Rücken (Rückenschmerzen)
  • Muskelschmerzen (Fibromyalgie)
  • Störung des Blutzuflusses ins Gehirn (Migräne)
  • Psychische Dauerbelastungen und Stress (funktionale Schmerzen ohne körperlich erkennbare Ursachen)

In Deutschland leiden 8-10 Millionen Menschen an chronischen Schmerzen, z.B. als Folge von Wirbelsäulenerkrankungen, davon 250 000 Kinder. 25% der älteren Menschen leiden an ständigen oder immer wiederkehrenden Schmerzen.
Durch diesen Dauerreiz im Nervensystem kann es zusätzlich zu Überempfindlichkeit kommen und es tut schon oder noch weh, obwohl gar kein Grund im Körper mehr vorliegt. Die Reizverarbeitung ist gestört. Man spricht von Chronifizierung oder Schmerzgedächtnis.

 

Das Schmerzgedächtnis

Bleiben Schmerzen über eine längere Zeit bestehen, kann der Schmerz selbst zum Problem und Auslöser werden. Die Schmerz-Nervenbahnen werden ständig gereizt, geben ihre Impulse weiter an das Rückenmark, das sie zum Gehirn weiterleitet. Mit jedem Mal können die Zellen im Rückenmark heftiger reagieren. Sie gehen dazu über, pausenlos Signale an das Gehirn zu senden, dass etwas nicht in Ordnung ist, obwohl gar kein Grund mehr dafür besteht und die Schädigung des Körpers längst abgeheilt ist. Das Gehirn lässt Schmerz spürbar werden, wo gar keiner mehr nötig ist. Das Warnsystem ist überreizt und funktioniert nicht mehr. Der Schmerz bleibt. Der Patient muss lernen, mit dem Schmerz zu leben und die Angst vor ihm zu verlieren. Hilfe bietet eine Kombination aus den möglichen Bereichen Massage, Physiotherapie, Osteopathie, Akupunktur, Phytotherapie und für das Lernen im Umgang mit dem Schmerz psychotherapeutische Methoden wie Verhaltenstherapie und Entspannungsverfahren.