Uronor (90 Stück)
Uronor (90 Stück) im Preisvergleich
UVP 45,59 €
Preisvergleich Uronor (90 Stück) Angebote (0)
Keine Angebote
Uronor (90 Stück) wird derzeit von keiner Versandapotheke auf apomio.de angeboten.
Weitere Produkte zu Weitere Produkte für Niere, Blase und Prostata
Weitere Produkte von Desma GmbH
Pflichtangaben: Uronor
Indikation
Zur Verhütung einer neuerlichen Bildung von Nierensteinen (Nierensteinmetaphylaxe) bei
- Kalziumsteinen (z.B. bei Unfähigkeit der Nierenkanälchen, ausreichende Mengen Wasserstoff-Ionen auszuscheiden, d.h. bei renaler tubulärer Azidose)
- zu geringer Citrat-Ausscheidung (Hypocitraturie < 320 mg/die verschiedener Genese)
- Harnsäuresteinen
Kontraindikation
Darf nicht angewendet werden bei Krankheiten, die häufig mit einer Erhöhung des Blut- Kaliumspiegels über die Norm (Hyperkaliämie) verbunden sind:
- Dehydratation (Mangel an Körperwasser als Folge einer Störung des Wasser- und Salz-Haushaltes)
- eingeschränkter exkretorischer Nierenfunktion (verminderter Ausscheidungsfähigkeit der Nieren)
- Morbus Addison ("Bronzehautkrankheit", ungenügender Leistung der Nebennierenrinde)
- Adynamia episodica hereditatia (GAMSTORP-Syndrom, einer seltenen erblichen Erkrankung mit anfallsweise auftretenden schlaffen Lähmungen bei erhöhter Blut-Kalium-Konzentration).
Dosierung
Soweit nicht anders verordnet, 1 bis 3 Brausetabletten täglich.
Die Dosierung sollte von Ihrem/Ihrer behandelnden Arzt/Ärztin so gewählt werden, dass die Citratausscheidung größer als 320 mg täglich ist und ein Urin-pH von 6,2 - 6,8 erreicht wird. Diese Werte sind mit der Gabe von 1 - 2 Brausetabletten pro Tag erreichbar.
Die Einzeldosis sollte nicht mehr als eine Brausetablette, entsprechend 40 mmol Kalium, betragen.
Zur Verhütung einer neuerlichen Erkrankung mit Nierensteinen, ist eine fortlaufende Gabe empfehlenswert.
Überdosierung:
Durch normal arbeitende Nieren wird überschüssig zugeführtes Kalium rasch wieder ausgeschieden. Eine bedrohliche Überhöhung der Blut-Kalium-Konzentration ist so nur bei erheblicher Überdosierung zu erwarten. Da bei stark überhöhten Blut-Kalium-Konzentrationen die normale Funktion des Herzens beeinträchtigt wird, sollte bei erheblicher Überdosierung unbedingt unverzüglich ein Arzt/ eine Ärztin aufgesucht werden. Durch eine Laboruntersuchung kann vom Arzt/ von der Ärztin die Blut-Kalium-Konzentration bestimmt und/oder mittels EKG der Herzrhythmus überprüft werden. Falls notwendig, kann der Arzt/ die Ärztin dann durch geeignete Maßnahmen die Herzfunktion und die Blut-Kalium-Konzentration normalisieren. Bei nur leicht überhöhter Blut-Kalium-Konzentration kann durch die normale Ausscheidung von Kalium über die Nieren auch ohne weitere Behandlung eine Normalisierung eintreten.
Vergessene Anwendung:
Haben Sie die Einnahme einmal vergessen, so können Sie diese zu einem späteren Zeitpunkt nachholen. Dabei sollten Sie aber nicht mehr als eine Brausetablette auf einmal einnehmen.
Behandlungsabbruch:
Wenn Sie das Arzneimittel einnehmen sollen, um eine neuerliche Erkrankung mit Nierensteinen zu verhüten, dann ist die Zufuhr von Kaliumcitrat durch das Arzneimittel notwendig, um die Harnzusammensetzung zu beeinflussen. Ohne diese zusätzliche Zufuhr von Kaliumcitrat durch das Arzneimittel begünstigt die bei Ihnen vorliegende Zusammensetzung der Harnbestandteile die Bildung von Nierensteinen: Der Säuregrad des Harns ist zu hoch, und das Mengenverhältnis zwischen den Harnbestandteilen, die eine Nierensteinbildung fördern, und jenen, die dies verhindern helfen, ist ungünstig. Wenn Sie die Einnahme unterbrechen oder vorzeitig beenden, können sich daher bei Ihnen erneut Nierensteine bilden.
Patientenhinweise
Im folgenden wird beschrieben, wann Sie das Arzneimittel nur unter bestimmten Bedingungen und nur mit besonderer Vorsicht anwenden dürfen. Befragen Sie hierzu bitte Ihren Arzt/Ihre Ärztin. Dies gilt auch, wenn diese Angaben bei Ihnen früher einmal zutrafen.
Sollte nur mit Vorsicht angewendet werden bei:
- Sichelzellanämie (einer fast ausschließlich bei Schwarzen vorkommenden Störung der Bildung des roten Blutfarbstoffs)
- gleichzeitiger Behandlung mit:
- Arzneimitteln, die vergleichbar dem "Atropin" (aus der Tollkirsche) wirken (Anticholinergika)
- kaliumsparenden wassertreibenden Mitteln (kaliumsparenden Diuretika)
- die Wirkung von Nebennierenrindenhormon aufhebenden Substanzen (Aldosteronantagonisten)
- bestimmten blutdrucksenkenden Mitteln (ACE-Hemmern)
- möglicherweise nierenschädlichen Arzneimitteln, wie bestimmten Schmerz- und Rheumamitteln (nichtsteroidale Antiphlogistika u.a.)
Durch Wechselwirkung mit diesen letztgenannten Arzneimitteln, durch eine plötzlich auftretende Übersäuerung des Blutes (Azidose), plötzliche Einschränkung der Nierenfunktion oder andere Zustände kann es zu einer zufällig auftretenden Erhöhung der Blut-Kalium-Konzentration über die Norm (Hyperkaliämie) kommen.
Warnhinweise:
Für Personen mit einer kaliumarmen Diät ist bei Anwendung dieses Arzneimittels Vorsicht geboten. Aufgrund des Gehaltes an Kaliumverbindungen besteht die Gefahr einer Hyperkaliämie mit Magenbeschwerden und Durchfall (Diarrhoe).
Straßenverkehr sowie Arbeit mit Maschinen und bei Arbeiten ohne sicheren Halt:
Die Einnahme hat keine schädlichen Auswirkungen auf Ihre Verkehrstüchtigkeit, Ihr Reaktionsvermögen oder Ihre allgemeine Handlungsfähigkeit, auch beim Bedienen von Maschinen oder bei Arbeiten ohne sicheren Halt.
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren!
Schwangerschaft
Hinweise auf schädliche Wirkungen während der Schwangerschaft und in der Stillzeit sind nicht bekannt.
Zuletzt angesehene Produkte
Fragen zu Uronor
Fragen zu Uronor
Du hast Fragen? Dann kannst Du sie hier an unsere Experten stellen. Wir freuen uns auf Deine Nachricht.
Beantwortet von
Apomio Redaktionsteam
Sei der/die Erste, der/die eine Frage zu Uronor stellt.
Kundenbewertung zu Uronor
Leider konnten wir keine Rezension zu deiner Anfrage finden.
Das könnte dich auch interessieren
Nierensteine - Welche Anzeichen sprechen für Nierensteine und wie werde ich sie wieder los?
Harnsteine zählen zu den häufigsten in Deutschland diagnostizierten Erkrankungen. Aufgrund veränderter Ernährungsgewohnheiten ist davon auszugehen, dass zehn Prozent der Bevölkerung wenigstens einmal ...
Nebennierenrindeninsuffizienz: Eine seltene Erkrankung ohne Heilung
Bei einer Nebennierenrindeninsuffizienz, auch als Morbus Addison bekannt, handelt es sich um eine seltene Erkrankung der Nebennierenrinde, die sich in einem Mangel an Nebennierenhormonen äußert – unbe...
Die Leberreinigung: hilfreich, nutzlos – oder sogar schädlich?
Als „Leberreinigung“ oder „Gallenspülung“ wird ein diätetisches Verfahren in mehreren Varianten bezeichnet, das meist auf der Einnahme von Magnesiumsulfat (Bittersalz), Olivenöl und Grapefruitsaft ode...