PFEIL ZAHNSCHMERZ TABLETTEN (10 Stück)

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STADA GmbH
PZN: 4779664 (rezeptfrei)
2,46 € Zuzahlung für Versicherte gesetzl. Krankenvers.
Hersteller: STADA GmbH
PZN: 4779664 (rezeptfrei)
Darreichung: Filmtabletten | Generikum
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Produktinformationen zu PFEIL ZAHNSCHMERZ TABLETTEN

Allgemeine Informationen zu dem Produkt

STADA GmbH PZN: 4779664 (rezeptfrei) Filmtabletten, 10 Stück Generikum 2,46 € Zuzahlung für Versicherte gesetzl. Krankenvers.
Darreichungsform: Filmtabletten Verordnungsart: rezeptfrei

Allgemeine Anwendungshinweise

****
Anwendungsgebiete: Entzündungen, Schmerzen, Kopfschmerzen, Fieber, Regelschmerzen, Zahnschmerzen
Die Pfeil Zahnschmerz Tabletten werden zur Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen, wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen und Regelschmerzen, sowie bei Fieber angewendet. Die Tabletten enthalten den Wirkstoff Ibuprofen. Das Ibuprofen hemmt das Enzym, welches für die Bildung von Schmerz- und Entzündungsstoffen verantwortlich ist. Der Wirkstoff reichert sich nach der Einnahme im geschädigten und entzündeten Gewebe an. Die gesteigerte Schmerzempfindlichkeit wird wieder normalisiert. Die Pfeil Zahnschmerz Tabletten besitzen die Fähigkeit Entzündungen entgegenzuwirken, lindert entzündliche Schmerzen und senkt Fieber.

Pflichtangaben: PFEIL ZAHNSCHMERZ TABLETTEN

Indikation

Dieses Arzneimittel wird angewendet bei

- leichten bis mäßig starken Schmerzen (Zahnschmerzen),

- Fieber.

Kontraindikation

Dieses Arzneimittel darf nicht angewendet werden,

- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Ibuprofen oder einen der sonstigen Bestandteile sind

- wenn Sie in der Vergangenheit mit Asthmaanfällen, Nasenschleimhautschwellungen oder Hautreaktionen auf die Einnahme von Acetylsalicylsäure oder anderen nichtsteroidalen Entzündungshemmern reagiert haben

- bei ungeklärten Blutbildungsstörungen

- bei bestehenden oder in der Vergangenheit wiederholt aufgetretenen Magen-/Zwölffingerdarmgeschwüren (peptische Ulzera) oder Blutungen (mindestens 2 Episoden nachgewiesener Geschwüre oder Blutungen)

- bei Magen-Darm-Blutung oder Durchbruch (Perforation) in der Vorgeschichte im Zusammenhang mit vorhergehender Therapie mit nichtsteroidalen Antirheumatika/Antiphlogistika (NSAR)

- bei Hirnblutungen (zerebrovakuläre Blutungen) oder anderen aktiven Blutungen

- bei schweren Leber- oder Nierenfunktionsstörungen

- bei schwerer Herzschwäche (Herzinsuffizienz)

- im letzten Drittel der Schwangerschaft

- bei Kindern unter 20 kg (unter 6 Jahren), da diese Dosisstärke aufgrund ihres Wirkstoffgehalts in der Regel nicht geeignet ist.

Dosierung

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, gelten die folgenden Dosierungsrichtlinien:

Nehmen Sie das Arzneimittel genau nach der Anweisung ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Dauer der Behandlung:

Nehmen Sie das Arzneimittel ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht länger als 4 Tage ein.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:

Körpergewicht (Alter)Einzeldosismax. Tagesdosis
20 - 29 kg (6 - 9 Jahre)1 Filmtablette (entsprechend 200mg Ibuprofen)3 Filmtabletten (entsprechend 600 mg Ibuprofen)
30 - 39 kg (10 - 12 Jahre)1 Filmtablette (entsprechend 200mg Ibuprofen)4 Filmtabletten (entsprechend 800 mg Ibuprofen)
> 40 kg (Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene)1 bis 2 Filmtabletten (entsprechend 200 bis 400mg Ibuprofen)6 Filmtabletten (entsprechend 1200 mg Ibuprofen)

Wenn Sie die maximale Einzeldosis eingenommen/angewendet haben, warten Sie mindestens 6 Stunden bis zur nächsten Einnahme/Anwendung.

Dosierung bei älteren Patienten:

Es ist keine spezielle Dosisanpassung erforderlich.

Überdosierung

Nehmen Sie das Arzneimittel nach den Anweisung des Arztes bzw. nach der Dosierungsanleitung ein. Wenn Sie das Gefühl haben, keine ausreichende Schmerzlinderung zu spüren, dann erhöhen Sie nicht selbstständig die Dosierung, sondern fragen Sie Ihren Arzt. Als Symptome einer Überdosierung können zentralnervöse Störungen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Benommenheit und Bewusstlosigkeit (bei Kindern auch Krampfanfälle) sowie Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen auftreten. Des Weiteren sind Blutungen im Magen-Darm-Trakt und Funktionsstörungen von Leber und Nieren möglich. Ferner kann es zu Blutdruckabfall, verminderter Atmung (Atemdepression) und blauroter Färbung der Haut (Zyanose) kommen.

Es gibt kein spezifisches Gegenmittel (Antidot).

Bei Verdacht auf eine Überdosierung benachrichtigen Sie bitte Ihren Arzt. Dieser kann entsprechend der Schwere der Vergiftung über die gegebenenfalls erforderlichen Maßnahmen entscheiden.

Vergessene Einnahme

Falls Sie die Einnahme einmal vergessen haben, nehmen Sie bei der nächsten Gabe nicht mehr als die übliche empfohlene Menge ein.

Patientenhinweise

Sicherheit im Magen-Darm-Trakt

Eine gleichzeitige Anwendung dieses Arzneimittels mit anderen nicht-steroidalen Entzündungshemmern einschließlich sogenannten COX2-Hemmern (Cyclooxigenase2-Hemmern) sollte vermieden werden. Nebenwirkungen können vermieden werden, indem die niedrigst mögliche Dosis über den kürzestens für die Symptomkonrolle erforderlichen Zeitraum angewendet wird.

 

Ältere Patienten

Bei älteren Patienten treten häufiger Nebenwirkungen nach der Anwendung von NSAR auf, insbesondere Blutungen und Durchbrüche im Magen-Darm-Trakt, die unter Umständen lebensbedrohlich sein können. Daher ist bei älteren Patienen eine besonders sorgfältige ärztliche Überwachung erforderlich.

 

Blutungen des Magen-Darm-Trakts, Geschwüre und Durchbrüche (Perforationen)

Blutungen des Magen-Darm-Trakts, Geschwüre und Durchbrüche, auch mit tödliche Ausgang, wurden unter der Anwendung aller NSAR berichtet. Sie traten mit oder ohne vorherige Warnsymptome bzw. schwerwiegende Leiden im Magen-Darm-Trakt zu jedem Zeitpunkt der Therapie auf.

Das Risiko für das Auftreten von Blutungen des Magen-Darm-Trakts, Geschwüre und Durchbrüche ist höher mit steigender NSAR-Dosis, bei Patienten mit Geschwüren in der Vorgeschichte, insbesondere bei Komplikationen wie Blutungen oder Durchbruch, und bei älteren Patienten. Diese Patienten sollten die Behandlung mit der niedrigsten verfügbaren Dosis beginnen. Für diese Patienten sowie für Patienten, die eine begleitende Therapie mit niedrig dosierter Acetylsalicylsäure (ASS) oder anderen Arzneimitteln, die das Risiko für Magen-Darm-Erkrankungen erhöhen können, benötigen, sollte eine Kombinationstherapie mit Magenschleimhaut-schützenden Arzneimitteln (z.B. Misoprostol oder Protonenpumpenhemmer) in Betracht gezogen werden.

Wenn Sie eine Vorgeschichte von Nebenwirkungen am Magen-Darm-Trakt aufweisen, insbesondere im höheren Alter, sollten Sie jegliche ungewöhnliche Symptome im Bauchraum (insbesondere Magen-Darm-Blutungen) besonders am Anfang der Therapie melden.

Vorsicht ist angeraten, wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel erhalten, die das Risiko für Gerschwüre oder Blutungen erhöhen können, wie z.B. orale Kortikosteroide, blutgerinnungshemmende Arzneimittel wie Warfarin, selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, die unter anderem zur Behandlung von depressiven Verstimmungen eingesetzt werden, oder Thrombozytenaggregationshemmern wie ASS.

Wenn es bei Ihnen unter der Behandlung mit diesem Arzneimittel zu Magen-Darm-Blutungen oder -Geschwüren kommt, ist die Behandlung abzusetzen.

NSAR sollten bei Patienten mit gastrointestinalen Erkrankungen in der Vorgeschichte (Colitis ulzerose, Morbus Crohn) mit Vorsicht angewendet werden, da sich ihr Zustand verschlechtern kann.

 

Wirkungen am Herz-Kreislauf-System

Arzneimittel wie dieses sind möglicherweise mit einem geringfügig erhöhten Risiko für Herzanfälle (Herzinfarkt) oder Schlaganfälle verbunden. Jedweges Risiko ist wahrscheinlicher mit hohen Dosen und länger dauernder Behandlung (maximal 4 Tage).

Wenn Sie Herzprobleme oder einen vorangegangenen Schlaganfall haben oder denken, dass Sie eine erhöhtes Risiko für diese Erkrankungen aufweisen könnten (z.B. wenn Sie hohen Blutdruck, Diabetes oder hohe Cholesterinwerte haben oder Raucher sind) sollten Sie Ihre Behandlung mit Ihrem Arzt oder Apotheker besprechen.

 

Hautreaktionen

Unter Behandlung mit NSAR wurde sehr selten über schwerwiegende Hautreaktion mit Rötung und Blasenbildung, einige mit tödlichem Ausgang, berichtet (exfoliative Dermatitis, Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse/Lyell-Syndrom). Das höchste Risiko für derartige Reaktionen scheint zu Beginn der Therapie zu bestehen, da diese Reaktionen in der Mehrzahl der Fälle im ersten Behandlungmonat auftraten. Beim ersten Auftreten von Hautreaktionen, Schleimhautdefekten oder sonstigen Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion sollte das Arzneimittel abgesetzt und umgehend ein Arzt aufgesucht werden.

 

Während einer Windpocken-Infektion (Varizelleninfektion) sollte eine Anwendung dieses Arzneimittels vermieden werden.

 

Sonstige Hinweise

Das Arzneimittel sollte nur unter strenger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses angewendet werden:

- bei bestimmten angeborenen Blutbildungsstörungen (z.B. akute intermittierende Porphyrie)

- bei bestimmten Autoimmunkrankheiten (systemischer Lupus erythematodes, Mischkollagenosen)

Eine besonders sorgfältige ärztliche Überwachung ist erforderlich bei:

- bei eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion

- direkt nach größeren chirurgischen Eingriffen

- bei Allergien (z.B. Hautreaktionen auf andere Arzneimittel, Asthma, Heuschnupfen), chronischen Nasenschleimhautschwellungen oder chronischen, die Atemwege verengenden Atemwegserkrankungen.

Schwere akute Überempfindlichkeitsreaktionen (z.B. anaphylaktischer Schock) werden sehr selten beobachtet. Bei ersten Anzeichen einer schweren Überempfindlichkeitsreaktion nach der Einnahme/Anwendung dieses Arzneimittels muss die Therapie abgebrochen werden. Der Symptomatik entsprechende, medizinisch erforderliche Maßnahmen, müssen durch fachkundige Personen eingeleitet werden.

Ibuprofen, der Wirkstoff dieses Arzneimittels, können vorübergehend die Blutplättchenfunktion (Thrombozytenaggregation) hemmen. Patienten mit Blutgerinnungsstörungen sollten daher sorgfältig überwacht werden.

Bei länger dauernder Gabe ist eine regelmäßige Kontrolle der Leberwerte, der Nierenfunktion sowie des Blutbildes erforderlich.

Bei Einnahme vor operativen Eingriffen ist der Arzt oder Zahnarzt zu informieren bzw. zu befragen.

Bei längerem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen. Fragen Sie Ihren Arzt um Rat, wenn Sie trotz der Einnahme häufig unter Kopfschmerzen leiden.

Ganz allgemein kann die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen.

Dieses Arzneimittel gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln (nichtsteroidale Antirheumatika), die die Fruchtbarkeit von Frauen beeinträchtigen können. Diese Wirkung ist nach Absetzen des Arzneimittels reversibel (umkehrbar).

 

Kinder und Jugendliche

Dieses Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei Kindern unter 20kg (6 Jahren), da diese Dosisstärke aufgrund des Wirkstoffgehaltes in der Regel nicht geeignet ist.

 

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Da bei der Anwendung dieses Arzneimittels in höherer Dosierung zentralnervöse Störungen wie Müdigkeit und Schwindel auftreten können, kann in Einzelfällen das Reaktionsvermögen verändert und die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr und zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt werden. Dies gilt im verstärkten Maße im Zusammenwirken mit Alkohol. Sie können dann auf plötzliche und unerwartete Ereignisse nicht mehr schnell und gezielt genug reagieren. Fahren Sie in diesem Fall nicht Auto oder andere Fahrzeuge. Bedienen Sie keine Werkzeuge oder Maschinen. Arbeiten Sie nicht ohne sicheren Halt.

 

Lagerungshinweise

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen das Arzneimittel nach Ablauf des Arzneimittels nicht mehr anwenden.

Schwangerschaft

Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

Wird während der Anwendung dieses Arzneimittels eine Schwangerschaft bemerkt, so ist der Arzt zu benachrichtigen. Sie dürfen Ibuprofen im ersten und zweiten Schwangerschaftsdrittel nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt anwenden. Im letzen Drittel der Schwangerschaft darf es wegen eines erhöhten Risikos für Komplikationen für Mutter und Kind nicht angewendet werden.

 

Stillzeit

Der Wirkstoff Ibuprofen und seine Abbauprodukte gehen nur in geringen Mengen in die Muttermilch über. Da nachteilige Folgen für den Säugling bisher nicht bekannt geworden sind, wird bei kurzfristiger Anwendung eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein. Wird eine längere Anwendung bzw. die Einnahme höherer Dosen verordnet, sollte jedoch ein frühzeitiges Abstillen erwogen werden.

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Produktbewertungen
19.09.2008

Produktbewertung vom

Warum hat man eigentlich immer am Wochenende Zahnschmerzen? Zum Glück hat man mir in der Notfall-Apotheke Pfeil Zahnschmerz-Tabletten von Stada empfohlen und auch der Preis war durchaus erträglich. Die Tabletten wirkten schnell und haben mich vor einem schlimmen Sonntag bewahrt sowie mir einen gesunden Schlaf beschert. Wovor sie mich natürlich nicht schützen konnten, war die Rüge meiner Zahnärztin „wären Sie doch eher gekommen …“ Aber ehrlich gesagt habe ich richtig Angst vor jeder Zahnbehandlung und gehe ihr so lange wie möglich aus dem Wege. So habe ich wieder einmal Besserung gelobt, Pfeil Zahnschmerz-Tabletten aber dennoch in meine Hausapotheke integriert. Man weiß ja nie.

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