Ben-u-ron 500MG (10 Stück)
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Pflichtangaben: Ben-u-ron 500MG
Indikation
Das Arzneimittel ist ein schmerzstillendes, fiebersenkendes Arzneimittel (Analgetikum und Antipyretikum).
Das Arzneimittel wird angewendet zur Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen und/oder Fieber.
Kontraindikation
Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden, wenn
- Sie bzw. Ihr Kind überempfindlich (allergisch) gegenüber Paracetamol oder einem der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels sind,
- Sie bzw. Ihr Kind an einer schweren Beeinträchtigung der Leberfunktion leiden
Dosierung
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, wenden Sie bzw. Ihr Kind das Arzneimittel immer genau nach den Anweisungen in an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach,wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Das Arzneimittel wird in Abhängigkeit von Alter bzw. Körpergewicht dosiert, in der Regelmit 10 - 15 mg Paracetamol pro kg Körpergewicht als Einzeldosis, bis 60 mg / kg Körpergewicht als Tagesgesamtdosis.
Allgemeines Dosierungsschema für Paracetamol:
| Alter | Körpergewicht | Einmaldosis | Max. Tagesdosis (24 Stunden) |
| 6 - 9 Jahre | mehr als 22 kg, bis 30 kg | 1 Zäpfchen (entsprechend 500 mg Paracetamol) | 2 bis 3 Zäpfchen (entsprechend bis 1.500 mg Paracetamol) |
| 9 - 12 Jahre | mehr als 30 kg, bis 40 kg | 1 Zäpfchen (entsprechend 500 mg Paracetamol) | bis 3 Zäpfchen (entsprechend bis 1.500 mg Paracetamol) |
| älter als 12 Jhare | mehr als 40 kg | 1 - 2 Zäpfchen (entsprechend 500 - 1.000 mg Paracetamol) | bis 8 Zäpfchen (entsprechend bis 4.000 mg Paracetamol) |
Die max. Tagesdosis (24 Stunden) darf keinesfalls überschritten und der zeitliche Abstand bis zur Anwendung des nächsten Zäpfchens (sofern dies notwendig ist) muss mindestens 6 Stunden betragen.
Bei Patienten mit Leber- oder Nierenfunktionsstörungen sowie Gilbert-Syndrom muss die Dosis vermindert bzw. das Dosisintervall verlängert werden.
Niereninsuffizienz
Bei schwerer Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance < 10ml/min) muss ein Dosisintervall von mindestens 8 Stunden eingehalten werden.
Bei hohem Fieber, Anzeichen einer Sekundärinfektion oder Anhalten der Symptome über mehr als drei Tage, sollte der Arzt konsultiert werden.
Wenn Sie bzw. Ihr Kind eine größere Menge des Arzneimittels angewendet haben als Sie sollten:
Um das Risiko einer Überdosierung zu verhindern, sollte sichergestellt werden, dass andere Arzneimittel, die gleichzeitig angewendet werden, kein Paracetamol enthalten. Die Gesamtdosis an Paracetamol sollte für Erwachsene 4 g (entsprechend 4.000mg Paracetamol) täglich nicht übersteigen. Bei einer Überdosierung treten im Allgemeinen innerhalb von 24 Stunden Beschwerden auf, die Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Blässe und Bauchschmerzen umfassen.
Wenn eine größere Menge des Arzneimittels angewendet wurde als empfohlen, rufen Sie bitte einen Arzt zu Hilfe!
Patientenhinweise
Besondere Vorsicht ist bei der Anwendung des Arzneimittels erforderlich
- wenn Sie bzw. Ihr Kind chronisch alkoholkrank sind,
- wenn Sie bzw. Ihr Kind an einer Beeinträchtigung der Leberfunktion leiden (Leberentzündung, Gilbert-Syndrom),
- bei vorgeschädigter Niere.
Wenden Sie in diesen Fällen das Arzneimittel erst nach vorheriger Rücksprache mit Ihrem Arzt an.
Bei längerem hoch dosierten, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Analgetika können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen. Ganz allgemein kann die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen.
Bei abruptem Absetzen nach längerem hoch dosierten, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Analgetika können Kopfschmerzen sowie Müdigkeit, Muskelschmerzen, Nervosität und vegetative Symptome auftreten. Die Absetzsymptomatik klingt innerhalb weniger Tage ab. Bis dahin soll die Wiedereinnahme von Schmerzmitteln unterbleiben und die erneute Einnahme nicht ohne ärztlichen Rat erfolgen.
Das Arzneimittel nicht ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat längere Zeit oder in höheren Dosen anwenden.
Kinder
Das Arzneimittel ist nicht geeignet für Kinder unter 6 Jahren. Hierfür stehen Arzneimittel in anderen Darreichungsformen beziehungsweise mit geeigneterem Wirkstoffgehalt zur Verfügung.
Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
Das Arzneimittel hat keinen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen.
Trotzdem ist nach Anwendung eines Schmerzmittels immer Vorsicht geboten.
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Schwangerschaft
Fragen Sie vor der Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Schwangerschaft:
Das Arzneimittel sollte nur nach strenger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses während der Schwangerschaft angewendet werden. Sie sollten das Arzneimittel während der Schwangerschaft nicht über längere Zeit, in hohen Dosen oder in Kombination mit anderen Arzneimitteln anwenden, da die Sicherheit der Anwendung für diese Fälle nicht belegt ist.
Stillzeit:
Paracetamol geht in die Muttermilch über. Da nachteilige Folgen für den Säugling bisher nicht bekannt geworden sind, wird eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein.
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