Beipackzettel TREMARIT 5MG


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Indikation

- Zur unterstützenden Behandlung des Zitterns bei Parkinson und altersbedingtes Zittern
- Durch Medikamente bedingtes Zittern und Bewegungsstörungen

Kontraindikation

Gegen alle Arzneimittel können Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten, dann müssen Sie das Medikament sofort absetzen. Wenn schon eine Allergie gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels bekannt ist, darf es nicht angewendet werden.

Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei:
- Vergiftungen mit Alkohol, Schlafmitteln, Schmerzmitteln, Antidepressiva
- Unbehandeltem erhöhtem Augeninnendruck
- Darmlähmungen
- Verengungen im Bereich des Magen-Darm-Kanals

Das Arzneimittel soll nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung durch den Arzt angewendet werden bei:
- Angeborener Muskelschwäche (Myasthenia gravis)
- Prostata-Krebs
- Erkrankungen, die zu bedrohlichen Pulserhöhungen führen können

Dosierung

1. Behandlungswoche:
- 3mal 1/2 Tablette über den Tag verteilt

2. Behandlungswoche:
- Morgens 1 Tablette, mittags und abends je 1/2 Tablette

3. Behandlungswoche:
- Morgens und mittags je 1 Tablette, abends 1/2 Tablette

4. Behandlungswoche:
- 3mal 1 Tablette über den Tag verteilt

- Für die anschließende Dauereinnahme ist gegebenenfalls eine Umstellung auf stärkere Tabletten zu 15 mg sinnvoll.
- Bis zu 3 Tabletten zu je 15 mg können über den Tag verteilt eingenommen werden.

Erfahrungswerte für die optimale Menge bei verschiedenen Krankheitsbildern:
- Bei Parkinson: 4-6 Tabletten (20-30 mg)
- Bei anderen Zitterformen: 3-5 Tabletten (15-25 mg)

Eine maximale Tagesmenge von 9 Tabletten (45 mg) Metixenhydrochlorid sollte nicht überschritten werden.

Patientenhinweise

- Die Dauer der Anwendung bestimmt der Arzt.

Schwangerschaft

Während Schwangerschaft und Stillzeit sollten Sie Medikamente möglichst nur nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker einnehmen!

- Obwohl es für Metixen bisher keine Hinweise auf fruchtschädigende Wirkungen gibt, sollte die Anwendung in der Schwangerschaft nur unter sorgfältiger Risiko-Abwägung erfolgen.
- Anticholinergika hemmen das Stillen. Über eine Ausscheidung mit der Muttermilch ist nichts bekannt.

Anwendung

- Die Tabletten sollten mit Flüssigkeit eingenommen und gleichmäßig über den Tag verteilt werden.